Der BZA stellt sich vor

Der Bundes-Zucht- und Anerkennungsausschuss - in Z├╝chterkreisen oftmals nur BZA genannt - ist der Fachausschuss des BDRG dem die Arbeit mit den verschiedenen vom Verband anerkannten Rassen obliegt.

Wie der Name des Gremium schon aussagt, geh├Ârt zu den Aufgaben des BZA die Arbeit mit den Rassestandards. Sondervereine reichen ihre ├änderungsw├╝nsche an Standardformulierungen an den BZA ein, wo diese auf ihre Rechtm├Ą├čigkeit und Notwendigkeit gepr├╝ft werden. Durch die anspruchsvolle Arbeit des BZA soll gew├Ąhrleistet werden, dass die Entwicklung der Rassen kontinuierlich bleibt und nicht tempor├Ąre Str├Âmungen in der Z├╝chterschaft nachhaltig die Zucht negativ beeinflussen. Dabei f├Ąllt es in Zusammenarbeit mit dem Tierschutzbeirat des BDRG dem BZA zu ├ťbertypisierungen in den einzelnen Rassen zu vermeiden bzw. rechtzeitig Gegenma├čnahmen zu ergreifen.

Auch im Bereich der neu anzuerkennenden Farbenschl├Ąge von Rassen oder noch nicht offiziell anerkannter Rassen aus dem Ausland entfaltet der Bundes-Zucht- und  Anerkennungsausschuss des BDRG seine T├Ątigkeiten. So gilt es hier zu garantieren, dass neue Rassen einerseits den deutschen Tierschutzauflagen entsprechen und sich diese Rassen andererseits ebenso klar von bereits vom Verband anerkannten Rassen klar unterscheiden. Bei Anerkennung neuer Farbenschl├Ąge wacht der BDRG dar├╝ber, dass die neue Farbe nicht gravierend vom Rassetyp etablierter Farbenschl├Ąge einer Rasse abweicht und dem von Standard vorgegebenen Typ entspricht.

Die operative Arbeit des BZA ist sehr anspruchsvoll und zeitintensiv, neben zu f├╝hrenden Diskussionen und der Kommunikation der Mitglieder untereinander, muss immer das sachliche Element im Mittelpunkt stehen zum Wohle der Rassegefl├╝gelzucht.

Die Ergebnisse der BZA-Sitzungen werden regelm├Ą├čig ver├Âffentlicht.