Der BZA gibt bekannt (Juni 2011)

Der BZA gibt bekannt

Nachstehend ver├Âffentlichen wir Standard-Erg├Ąnzungen und Standard-├änderungen von folgenden Rassen:
Altrheiner Elsterenten, Hochbrutflugenten, Schwedenenten, Zwergenten, Brahmas, Madras, Marans, Rheinl├Ąnder, Seidenh├╝hner, Antwerpener Bartzwerge, Bantam, Deutsche Zwerg-Lachsh├╝hner, Everberger Bartzwerge, Zwerg-Araucanas und Zwerg-Brahma.
 

Falls 3 Wochen nach Ver├Âffentlichung gegen die Textfassungen kein begr├╝ndeter Einspruch erfolgt, gelten diese als verbindlich f├╝r den BDRG.


Schriftliche Einspr├╝che sind zu richten an:

Herrn Dr. Werner L├╝thgen

Wilhelm-Leuschner-Stra├če 40

63110 Rodgau.

Offenbach, im Juni 2011
Wilhelm Riebniger, Pr├Ąsident
Dr. Werner L├╝thgen, Vorsitzender des BZA
Rudi M├Âckel, BZA-Obmann Sparte Gefl├╝gel 


 

Standarderg├Ąnzungen

Schwedenenten
 
Herkunft:
Schwedische Landrasse.
Gesamteindruck:
Eine gro├če Ente mit ruhigem Wesen. Schnell wachsend und robust mit kr├Ąftig entwickeltem K├Ârper bei rechteckiger Form. Bekannt durch gute Legeleistung und hohe Fleischqualit├Ąt.
 
Rassemerkmale
Rumpf:
lang; breit und tief; im Seitenprofil rechteckig erscheinend; waagerechte K├Ârperhaltung.
R├╝cken: 
lang; breit ├╝ber den Schultern, nach hinten etwas schmaler.
Brust:  
voll, breit, tief und gut abgerundet.
Bauch:
breit und tief ohne Kielbildung; bei der Ente leichte, doppelte Wammenbildung gestattet.
Kopf:
mittelgro├č mit hoher Stirn, deren h├Âchster Punkt etwas vor dem Auge liegt; deutliche Backenbildung und volle Kehle.
Schnabel:
mittellang und breit; leicht konkav von der Wurzel bis zur Spitze; Farbe beim Erpel gr├╝nlich blau, bei der Ente br├Ąunlich mit bl├Ąulicher T├Ânung, Bohne bei beiden Geschlechtern braun.
Augen:
hoch sitzend, braun.
Hals:
mittellang; kr├Ąftig, aufrecht; unbedeutend gebogen; aufrecht.
Fl├╝gel:
mittellang; breit; fest anliegend; den R├╝cken abdeckend.
Schwanz:
kurz; fast waagerecht getragen.
Schenkel:
kurz; muskul├Âs; vom Gefieder verdeckt.
L├Ąufe:
mittellang; in der Mitte des K├Ârpers sitzend; orangerot; Krallen hornfarbig.
Gefieder:
fest anliegend; reichlich Untergefieder.
Farbenschlag:
Gelb
Erpel: Kopf und Oberhals gr├Ąulich dunkelbraun. Unterhals, Brust, Flanken und Unterschwanz m├Âglichst gleichm├Ą├čiges Ledergelb. Unterr├╝cken und B├╝rzel graublau mit braungelber S├Ąumung. Bauchpartie, K├Ârperseiten, zwischen L├Ąufen und Unterschwanzkeil, Schwingen und Schwanz hell ledergelb. Fl├╝geldeckfedern mit leichtem Blauton. Obere Einfassung der Spiegel und Schwanzlocken mit Blaueinlagerungen. Kleiner wei├čer Kehlfleck gestattet. Untergefieder heller gelb als die Oberfarbe.
Ente: Gleichm├Ą├čiges Ledergelb im gesamten K├Ârpergefieder. Schwingen, Spiegel und Fl├╝geldeckfedern etwas heller, jedoch gleichm├Ą├čig. Untergefieder heller als die K├Ârperfarbe.
Grobe Fehler:
Geringe Gr├Â├če und L├Ąnge; aufgerichtete K├Ârperhaltung; flache Stirn; Kielbildung; Ru├č in der Grundfarbe; fleckige Gefiederfarbe; stark aufgehellte Bauchfarbe. Beim ERPEL stark gr├╝ner oder gelbgrundiger Schnabel; Halsringansatz; dunkelblaue Kopf-, Hals und B├╝rzelfarbe. Bei der ENTE zu dunkle Grundfarbe; bl├Ąuliche Fl├╝gelfarbe; Augenz├╝gel; gelbgrundige Schnabelfarbe.
Gewichte:
Erpel 3,0 - 3,5 kg, Ente 2,3 - 3,0 kg.
Bruteier-Mindestgewicht:
70 g
Schalenfarbe der Eier:
wei├č bis gelblich
Ringgr├Â├čen:
beide Geschlechter 18 

Zwergenten


Blauwildfarbig-Gescheckt:

Als Grobscheckung oder Laufentenscheckung zugelassen. Bei Grobscheckung auf blau-wildfarbiger Grundfarbe wei├če Farbfelder in jeder Federpartie auftretend. Auf Ausstellungen sollen nur harmonisch gescheckte Tiere gezeigt werden.
 

Schnabelfarbe beim Erpel olivgr├╝n bis gr├╝n-gelbfleckig, bei der Ente braungelb bis gelb-braunfleckig. Lauffarbe bei Erpel und Ente orange.

Grobe Fehler:  Beim Erpel zu gelbe Schnabelfarbe; stark abweichende Wildfarbenzeichnung; viel schwarz in den blauen Gefiederteilen; sehr unharmonische Scheckung.


Marans

Blau-Kupfer 
Hahn:  Grundfarbe reines, gleichm├Ą├čiges Graublau. Kopf und Halsbehang kupferfarbig mit dunkelblauen Schaftstrichen. R├╝cken und Fl├╝geldecken Kupferfarbig. Das ├╝brige Gefieder graublau mit mehr oder weniger dunkelblauer S├Ąumung, im Schwanz etwas dunkler. Leichte kupferfarbige Einlagerungen auf der Brust gestattet.
Henne:
Halsbehang kupferfarbig mit dunkelblauen Schaftstrichen. Das ├╝brige Gefieder graublau mit mehr oder weniger dunkelblauer S├Ąumung. Leichte kupferfarbige Einlagerungen auf der Brust gestattet.
Lauffarbe fleischfarbig, dunkler Anflug gestattet, insbesondere bei der Henne.
Grobe Fehler:
Stark ungleichm├Ą├čiges , zu helles oder zu ru├čiges Blau; strohgelbe oder mahagonifarbige Zeichnungsfarbe; fehlende oder zu starke Kupferzeichnung; zu starke, bis in die Schenkel reichende Brustzeichnung; Kupferzeichnung beim Hahn im Fl├╝geldreieck und bei der Henne im Mantelgefieder; Schilf.
Schwarz-Silber
Hauptfarbe und Zeichnungsanlage wie beim Farbenschlag Schwarz-Kupfer. Die Zeichnungsfarbe ist anstatt kupferfarbig rein silberwei├č.
Lauffarbe fleischfarbig, dunkler Anflug gestattet, insbesonders bei der Henne.
Grobe Fehler:
Gelber Anflug; Zeichnungsfehler wie beim Farbenschlag Schwarz-Kupfer.

Seidenh├╝hner

Splash 
  Grundfarbe bei HAHN und HENNE ein gleichm├Ą├čiges, gr├Ąuliches Wei├č bis sehr helles Blaugrau im gesamten Gefieder. Einzelne Federn mit unregelm├Ą├čigen, unterschiedlich gro├čen helleren oder dunkleren blauen und vereinzelt matt schwarzen Flecken. Die Zeichnung m├Âglichst harmonisch und gleichm├Ą├čig ├╝ber das gesamte K├Ârpergefieder verteilt.
Grobe Fehler:
Zu dunkle Grundfarbe; stark ungleichm├Ą├čige Zeichnung; rein blaue oder rein schwarze Federn; S├Ąumung; Gr├╝nglanz; starker gelber Anflug; Rost; Schilf.

Bantam

Perlgrau 
  Bei HAHN und HENNE im gesamten Gefieder ein gleichm├Ą├čiges, helles Blaugrau. Im Schmuckgefieder des Hahnes ein etwas aufgehellter Federrand sowie im Halsbehang geringe, feine Pfefferung gestattet.
Lauf- und Schnabelfarbe Schieferblau. Krallen hornfarbig. Augenfarbe rotbraun.
Grobe Fehler:
Zu helle oder zu dunkle Grundfarbe; zu grobe Pfefferung im Halsbehang des Hahnes; silbrige oder dunkle S├Ąumung; dunkle Pigmentierung in den Kopfmerkmalen; gelber Anflug; Rost; Schilf.


 
Deutsche Zwerg-Lachsh├╝hner

Blau-Lachsfarbig 
  Farbe und Zeichnung entsprechen dem Farbenschlag Lachsfarbig. Jedoch sind alle sonst schwarzen Farbanteile blau mit mehr oder weniger Saum. Lauffarbe fleischfarbig.
Grobe Fehler:
Farb- und Zeichnungsfehler wie beim Farbenschlag Lachsfarbig; im Blau zu hell, zu dunkel oder ru├čig; starkes Schilf.  



Zwerg-Araucanas

Silberhalsig 
Hahn:  Kopf silberwei├č. Hals- und Sattelbehang silberwei├č,  mit schwarzer bis schwarz melierter Schaftstrichzeichnung. Sattelbehang silberwei├č mit mehr oder weniger deutlicher Schaftstrichzeichnung. R├╝cken, Schultern und Fl├╝geldecken silberwei├č. Handschwingen schwarz mit wei├čem Au├čenrand. Armschwingen innenseitig schwarz, au├čenseitig  wei├č, sodass das  Fl├╝geldreieck rein wei├č erscheint. Fl├╝gelbinden schwarz, gr├╝n gl├Ąnzend. Brust schwarz, gr├╝nlich gl├Ąnzend. Bauch und Schenkel schwarz.
Henne:Kopf silberwei├č. Halsbehang silberwei├č mit schw├Ąrzlichen Schaftstrichen. Mantelgefieder silbergrau mit feiner, schwarzer Rieselung und wei├čer Nervzeichnung. Brust lachsfarbig ├╝berlaufend in grau bei Schenkeln und Bauch. Untergefieder bei Hahn und Henne hellgrau. Lauffarbe weidengr├╝n. Augenfarbe orangerot.
Grobe Fehler:
Beim HAHN: Gelber Anflug; fehlende oder durchsto├čende Schaftstrichzeichnung; unvollst├Ąndiges Fl├╝geldreieck; wei├če Zeichnung auf Brust, Schenkeln und Bauch. Bei der HENNE: Brauner Anflug; fehlende oder durchsto├čende Schaftstriche im Halsbehang; zu helles oder dunkles Mantelgefieder; zusammengeballte und fleckige Rieselung; starke Flitterbildung; viel Rost in den Fl├╝geln; zu helle Brustfarbe. Schilf bei beiden Geschlechtern. 
Everberger Bartzwerge
 
Herkunft:
Belgien.
Gesamteindruck:
Schwanzlose Variante der ├ťkkeler Bartzwerge. Gedrungen im K├Ârperbau mit stolz angehobener Brust, vollem, dreigeteiltem Bart und ├╝ppiger Halsbefiederung sowie stark entwickelten Stulpen und voller Fu├čbefiederung bei breitem Stand. Lebendig, aber sehr zutraulich und mit ausgepr├Ągter Brutlust.
 
Rassenmerkmale Hahn
Rumpf:
kurz, breit und gedrungen; aufgerichtete K├Ârperhaltung.
R├╝cken: 
kurz und gut gebogen; voller Behang bis ├╝ber die Schultern und unter den Bart.
Schultern:  
breit und gerundet.
Fl├╝gel:
mittellang; am K├Ârper weniger fest anliegend und gesenkt getragen; am Ende leicht nach innen gebogen.
Sattel:
durch den sehr vollen, dichten und gut entwickelten Behang wird das Rumpfende gut abgerundet bedeckt.
Schwanz:
fehlt v├Âllig
Brust: 
ungew├Âhnlich breit und voll; im oberen Teil gut vorgew├Âlbt und ziemlich hoch getragen.
Bauch:
breit; voll; flaumreich.
Kopf:
breit und ziemlich kurz; verh├Ąltnism├Ą├čig kr├Ąftig.
Gesicht:
rot mit feinem Gewebe und mit lebendigem Ausdruck; durch den Backenbart teils verdeckt.
Kamm: 
kaum mittelgro├čer Stehkamm mit 4 bis 6 gleichm├Ą├čigen Zacken; Fahne nur schwach entwickelt und dem Nacken folgend ohne aufzuliegen; fein im Gewebe; rot.
Kehllappen:
kaum entwickelt; vom Bart verdeckt.
Ohrlappen:
klein; rot; durch den Backenbart verdeckt.
Bart:
sehr stark ausgebildet; dreigeteilt in Backen- und Kinnbart.
Augen:
gro├č; von lebhaftem Ausdruck; Farbe siehe unter Farbenschl├Ągen.
Schnabel:
kurz; leicht gebogen; Farbe in Anlehnung an die Lauffarbe.
Schenkel:
ziemlich kurz und kr├Ąftig mit gut entwickelten Stulpen.
L├Ąufe:
mittellang; in der Mitte des K├Ârpers sitzend; orangerot; Krallen hornfarbig.
Zehen:
vier; ziemlich kurz und gut gespreizt; f├Ącherf├Ârmig ausgebildete, starke Latschenbildung an Au├čen- und Mittelzehen; etwas abgesto├čene oder gebrochene Latschen gestattet.
Gefieder:
voll und ├╝ppig entwickelt; geschlossen und gut anliegend, aber nicht zu hart. Beh├Ąnge ├╝ppig.
Farbenschlag:
Gelb
 
Rassenmerkmale Henne
 Gleicht dem Hahn bis auf die geschlechtsbedingten Merkmale. Der Bart wirkt jedoch voller als beim Hahn, wobei die Dreiteilung noch mehr zum Ausdruck kommt und der Halsbehang erscheint durch die teils nach hinten gebogenen Federn (Halskrause) noch voller. Die Fl├╝gelhaltung ist etwas h├Âher. 
Grobe Fehler Rassenmerkmale:
Schmaler, langer oder eckiger K├Ârper; schmale, flache Brust; zu langer gerader R├╝cken; waagerechte K├Ârperhaltung; d├╝rftiger Halsbehang; zu hohe Stellung; fehlende oder sehr d├╝rftige Stulpen; fehlende Mittelzehenbefiederung; viel zu schwache Belatschung; schmaler, spitzer Kopf; langer Schnabel; zu geringer oder fehlender Bart; zu gro├čer Kamm; zu gro├če oder stark sichtbare Kehllappen; jeglicher Ansatz von Schwanzwirbel oder Steuerfedern.
Farbenschl├Ąge:
 
Gold-Porzellanfarbig
 
Hahn Kopf dunkel goldgelb. Hals- und Sattelbehang goldfarbig mit am Federende angedeuteten, schwarzen Schaftstrichen, kleinen, schwarzen Tupfen und m├Âglichst mit angedeuteten wei├čen Perlen. Schultern und Fl├╝geldecken goldrot. Die gr├Â├čeren Fl├╝geldeckfedern goldbraun mit schwarzen Tupfen und wei├čen Perlen. Sie bilden zwei Binden, Ansatz einer dritten Binde gestattet. Armschwingen innenseitig schwarz, au├čenseitig dunkelgelb mit wei├čen Federenden, die sogenannte Finkenzeichnung bildend. Handschwingen schwarz mit teilweise dunkel gelbem Au├čenrand. Brust und Schenkel dunkel goldgelb, jede Feder mit schwarzen Tupfen und angedeuteter wei├čer Perle am Federende. Fu├čbefiederung ├╝berwiegend schwarz mit wenig wei├čer Zeichnung. 
Henne: Halsbehang wie beim Hahn, jedoch im Goldgelb etwas heller. Im gesamten K├Ârpergefieder dem Farb- und Zeichnungsbild der Brust des Hahnes entsprechend. Binden, Schwingen und Fu├čbefiederung wie beim Hahn. Untergefieder bei HAHN und HENNE grau, am Grunde br├Ąunlich.
Ausgewachsene Jungtiere sollen im K├Ârpergefieder eine Andeutung der wei├čen Perlenzeichnung aufweisen, doch wird die wei├če Zeichnung in Schwanz und Schwingen noch nicht verlangt. Bei ├Ąlteren Tieren ist eine etwas hellere Grundfarbe zugelassen. Bei mehrj├Ąhrigen Tieren ist der wei├če Punkt gr├Â├čer und der schwarze Tupfen wird halbmondf├Ârmig nach au├čen offen, sodass nur eine Umrandung der wei├čen Zeichnung entsteht. Geringe Abweichungen in der Grundfarbe gestattet.
Augenfarbe rotorange. Lauffarbe blaugrau.
Grobe Fehler:
Zu helle, zu rote oder zu braune Grundfarbe; mit Pfeffer oder Moos durchsetzte Grundfarbe; sehr unreine, zu grobe oder v├Âllig fehlende Perlenzeichnung; Jungtiere mit ├╝berwiegend wei├čen oder mit viel Wei├č durchsetzten Schwingen- oder Latschenfedern.
Gelb mit wei├čen Tupfen:
(Gelb-Wei├čporzellanfarbig)
 
Hahn: Kopf gelborange. Hals- und Sattelbehang gelborange mit schmalen wei├čen Schaftstrichen und wei├čen Federspitzen. R├╝cken, Schultern und Fl├╝geldecken hellrot, kleine wei├če Spritzer beim Althahn gestattet. Die gr├Â├čeren Fl├╝geldeckfedern (Binden) satt gelb mit wei├čen Endtupfen. Armschwingen innen wei├č, au├čen satt gelb, ein gelbes Fl├╝geldreieck bildend. Handschwingen wei├č mit gelbem Au├čenrand. Brust und Schenkel gleichm├Ą├čig satt gelb mit ann├Ąhernd runden, wei├čen Tupfen am Federende. Fu├čbefiederung ├╝berwiegend wei├č. 
Henne: Satt gelbe, m├Âglichst gleichm├Ą├čige Grundfarbe, auf den Fl├╝geln etwas intensiver gestattet. Halsbehang mit wei├čen Schaftstrichen und wei├čen Endtupfen. K├Ârpergefieder m├Âglichst gleichm├Ą├čig mit ann├Ąhernd runden, wei├čen Endtupfen gezeichnet. Binden, Schwingen und Fu├čbefiederung wie beim Hahn.
Die Zeichnungsentwicklung bei Jung- und Alttieren wie bei den Gold-Porzellanfarbigen.
Augenfarbe orangerot. Lauffarbe schieferblau. 
Grobe Fehler:
Zu helle, zu rote, zu br├Ąunliche oder stark ungleichm├Ą├čige Grundfarbe; zu grobe, ungleichm├Ą├čige, verschwommene, saumartige oder fehlende Tupfenzeichnung; schilfiges Fl├╝geldreieck; auffallend bl├Ąuliche T├Ânung in den wei├čen Gefiederbereichen.
Gewichte:
Hahn 700 g, Henne600 g.
Bruteier-Mindestgewicht:
30 g
Schalenfarbe der Eier:
cremefarbig
Ringgr├Â├čen:
Hahn 15, Henne 14 

Standard├Ąnderungen

 

Altrheiner Elsterenten (Magpie-Enten)

Die Farbenschlagbezeichnungen Schwarz-Gescheckt, Blau-Gescheckt und Braun-Gescheckt werden umbenannt in Elstergescheckt-Schwarz, Elstergescheckt-Blau und Elstergescheckt-Braun.

Hochbrutflugenten

Die Farbenschlagbezeichnung Wildfarbig-Gescheckt wird ung├╝ltig und in zwei getrennten  Farbenschl├Ągen wie folgt neu formuliert:

Grobgescheckt-Wildfarbig 
  Grobscheckung auf wildfarbiger Grundfarbe, wei├če Farbfelder in jeder Federpartie auftretend. Auf Ausstellungen sollen nur harmonisch, m├Âglichst beidseitig gleich gescheckte Tiere mit mindestens einem Drittel Wei├čanteil im Gefieder gezeigt werden.
Schnabelfarbe beim Erpel olivgr├╝n bis gr├╝ngelb fleckig, bei der Ente braungelb bis gelbbraun fleckig. Lauffarbe bei Erpel und Ente orangegelb.
Grobe Fehler:
Zu unregelm├Ą├čig gescheckt; andersfarbige Federn als Wildfarbig oder Wei├č.
 
 
Elstergescheckt-Wildfarbig
Wildfarbige Elsterscheckung auf wei├čer Grundfarbe. Die Zeichnung erstreckt sich auf Kopfplatte, Schultergefieder mit herzf├Ârmigem ├ťbergang auf die Fl├╝geldecken und Schwanzoberseite. Die Schwanzunterseite ist wei├č oder gescheckt. Etwas Zeichnungsfarbe im Schenkelgefieder noch gestattet.
Schnabelfarbe beim Erpel olivgr├╝n bis gr├╝ngelb fleckig, bei der Ente braungelb bis gelbbraun fleckig. Lauffarbe bei Erpel und Ente orangegelb.
Grobe Fehler:
Jegliche wildfarbige Zeichnung auf Hals, Kropfpartie, Schwingen und Bauch.

Die Farbenschlagbezeichnung Schwarz-Gescheckt wird ung├╝ltig und in zwei getrennten  Farbenschl├Ągen wie folgt neu formuliert:
 

Grobgescheckt-Schwarz 
  Grobscheckung auf schwarzer Grundfarbe, wei├če Farbfelder in jeder Federpartie auftretend. Auf Ausstellungen sollen nur harmonisch, m├Âglichst beidseitig gleich gescheckte Tiere mit mindestens einem Drittel Wei├čanteil im Gefieder gezeigt werden.
Schnabelfarbe beim Erpel von dunkel olivgr├╝n bis orange, auch fleckig in diesen Farben. Bei der Ente schwarz bis orange oder auch fleckig in diesen Farben.
Lauffarbe bei Erpel und Ente schwarz bis orange.
Grobe Fehler:
Zu unregelm├Ą├čig gescheckt; andersfarbige Federn als Schwarz oder Wei├č.
 
 
Elstergescheckt-Schwarz
Schwarze Elsterscheckung auf wei├čer Grundfarbe. Die Zeichnung erstreckt sich auf Kopfplatte, Schultergefieder mit herzf├Ârmigem ├ťbergang auf die Fl├╝geldecken und Schwanzoberseite. Die Schwanzunterseite ist wei├č oder gescheckt. Etwas Zeichnungsfarbe im Schenkelgefieder noch gestattet.
Schnabelfarbe beim Erpel von dunkel olivgr├╝n bis orange, auch fleckig in diesen Farben. Bei der Ente schwarz bis orange oder auch fleckig in diesen Farben.
Lauffarbe bei Erpel und Ente schwarz bis orange.
Grobe Fehler:
Jegliche schwarze Zeichnung auf Hals, Kropfpartie, Schwingen und Bauch.

Die Farbenschlagbezeichnung Blau-Gescheckt wird ung├╝ltig und in zwei getrennten  Farbenschl├Ągen wie folgt neu formuliert:

Grobgescheckt-Blau 
  Grobscheckung auf blauer Grundfarbe, wei├če Farbfelder in jeder Federpartie auftretend. Auf Ausstellungen sollen nur harmonisch, m├Âglichst beidseitig gleich gescheckte Tiere mit mindestens einem Drittel Wei├čanteil im Gefieder gezeigt werden.
Schnabelfarbe beim Erpel von dunkelgr├╝n bis orange, auch fleckig in diesen Farben. Bei der Ente grauschwarz bis orange oder auch fleckig in diesen Farben.
Lauffarbe bei Erpel und Ente schwarz bis orange.
Grobe Fehler:
Zu unregelm├Ą├čig gescheckt; andersfarbige Federn als Blau oder Wei├č.
 
 
Elstergescheckt-Blau
Blaue Elsterscheckung auf wei├čer Grundfarbe. Die Zeichnung erstreckt sich auf Kopfplatte, Schultergefieder mit herzf├Ârmigem ├ťbergang auf die Fl├╝geldecken und Schwanzoberseite. Die Schwanzunterseite ist wei├č oder gescheckt. Etwas Zeichnungsfarbe im Schenkelgefieder noch gestattet.
Schnabelfarbe beim Erpel von dunkelgr├╝n bis orange, auch fleckig in diesen Farben. Bei der Ente grauschwarz bis orange oder auch fleckig in diesen Farben.
Lauffarbe bei Erpel und Ente schwarz bis orange.
Grobe Fehler:
Jegliche blaue Zeichnung auf Hals, Kropfpartie, Schwingen und Bauch.

Zwergenten

Der Text der Farbenschlagbeschreibung Wildfarbig-Gescheckt wird ung├╝ltig und wie folgt ersetzt:

Wildfarbig-Gescheckt:
Als Grobscheckung oder Laufentenscheckung zugelassen. Bei Grobscheckung auf wildfarbiger Grundfarbe wei├če Farbfelder in jeder Federpartie auftretend. Auf Ausstellungen sollen nur harmonisch gescheckte Tiere gezeigt werden. Schnabelfarbe beim Erpel gelb-gr├╝nfleckig bis gr├╝n-gelbfleckig, bei der Ente braungelb bis gelb-braunfleckig. Lauffarbe bei Erpel und Ente orange.

Grobe Fehler:  Beim Erpel zu gelbe Schnabelfarbe; stark abweichende Wildfarbenzeichnung; sehr unharmonische Scheckung; andersfarbige Feder als Wildfarbig und Wei├č.



Brahmas

Beim Farbenschlag Blau-Silberfarbiggeb├Ąndert mit Oranger├╝cken wird beim Hahn die Kopf-und Halsfarbe wie folgt ge├Ąndert:
 

Kopf:
cremewei├č. Halsbehang cremewei├č mit blauen Schaftstrichen, die am oberen Federkiel entlang cremewei├č unterbrochen sind.   nd ziemlich kurz; verh├Ąltnism├Ą├čig kr├Ąftig.
 
 



Madras
 

Die Farbenschlagbezeichnung Blaubunt wird ge├Ąndert in Blau-weizenfarbig. Die Farbenschlagbezeichnung Wei├č-Rot wird ge├Ąndert in Rotgesattelt-weizenfarbig.



Rheinl├Ąnder
Beim Farbenschlag Wei├č-Schwarzcolumbia wird erg├Ąnzt: Augenfarbe rotbraun.


Antwerpener Bartzwerge

Beim Farbenschlag Silber-Schwarzges├Ąumt wird der Text beim Hahn und bei den Groben Fehlern ung├╝ltig und wie folgt ersetzt: 

Hahn:  Kopf silberwei├č. Hals- und Sattelbehang silberwei├č, jede Feder mit schmalem, der Federform folgendem, m├Âglichst weit nach oben reichendem, schwarzem Saum. Brust und Schenkel silberwei├č mit gleichm├Ą├čig breitem, schwarzem Saum. R├╝cken und Fl├╝geldecken wei├č, jede Feder mit schwarzem Endsaum. Armschwingen innen wei├č mit schwarzen Einlagerungen, au├čen rein wei├č mit schwarzem Saum, das ges├Ąumte Fl├╝geldreieck bildend. Handschwingen wei├č mit mehr oder weniger schwarzem Saum. Die gro├čen Fl├╝geldeckfedern (Binden) wei├č mit schwarzem Saum. Schwanzgefieder wei├č mit schwarzem Saum, in den Steuerfedern schwarzen Einlagerungen gestattet.      
Grobe Fehler:
Beim Hahn zu wenig S├Ąumung in den Beh├Ąngen, auf  Fl├╝geldecken und Armschwingen; zu viel schwarz oder fehlende S├Ąumung auf den Sichelfedern. Bei Hahn und Henne zu breite, blockige oder zu schmale, graue S├Ąumung; wei├čer Vorsaum; starke Ru├čeinlagerungen; Doppelsaum; Halbmonds├Ąumung, gelber oder brauner Anflug. 

Beim Farbenschlag Silber-wachtelfarbig wird die Augenfarbe in Rotbraun ge├Ąndert.


Zwerg-Brahmas

Das Bruteier-Mindestgewicht wird von derzeit 35g auf 40g ge├Ąndert.


Reihenfolge der Rassen auf den Ausstellungen

Die Norwegischen Jaerh├╝hner und D├Ąnischen Landh├╝hner werden als nordwesteurop├Ąische Rassen in der Einordnung der Rassen auf den Schauen zuk├╝nftig nach den Friesenh├╝hnern eingeordnet.