Der BZA gibt bekannt: (Juli 2015)

Sparte GeflĂŒgel

AnlĂ€sslich der Bundesversammlung in Suhl ist der Obmann der Sparte GeflĂŒgel Rudi Möckel aus dem BZA ausgeschieden. In der Spartensitzung wurde einstimmig entschieden, dass der seitherige BZA-Mitarbeiter Ulrich Freiberger das Amt des Obmanns ĂŒbernimmt.

Der die Sparte GeflĂŒgel betreffende Schriftverkehr ist ab sofort zu richten an: Ulrich Freiberger, Im Grund 27, 59174 Kamen, Tel.: 02307/22663, E-Mail: au.freiberger@t-online.de.  

Nachfolgend veröffentlichen wir Zulassungen zum Vorstellungsverfahren sowie Änderungen zu Standards folgender Rassen:

PerlhĂŒhner, Afrikanische HöckergĂ€nse, Aylesburyenten, Gimbsheimer Enten, Hochbrutflugenten, Sachsenenten, Asil, BrĂŒgger KĂ€mpfer, EulenbarthĂŒhner, LĂŒtticher KĂ€mpfer, NackthalshĂŒhner, Sulmtaler, Tuzos, Chabos, Zwerg-NackthalshĂŒhner, Zwerg-New Hampshire, Zwerg-Sulmtaler. 

Falls drei Wochen nach Veröffentlichung kein begrĂŒndeter Einspruch erfolgt, gelten diese verbindlich fĂŒr den BDRG. Schriftliche EinsprĂŒche sind zu richten an den BZA-Obmann der Sparte GeflĂŒgel  Ulrich Freiberger, Im Grund 27, 59174 Kamen.

 

Offenbach im Juli 2015

Christopf GĂŒnzel, PrĂ€sident
Heinrich Wenzel, Koordinator BZA
Ulrich Freiberger, Obmann Sparte GeflĂŒgel 

 

Folgende NeuzĂŒchtungen werden zum Vorstellungsverfahren zugelassen:

  • Tulaer KampfgĂ€nse braun,
  • Challansenten forellenfarbig mit Latz,
  • Krummschnabelenten dunkel-wildfarbig,
  • Zwergenten grobgescheckt-blau,
  • Marans schwarz-gold-gesperbert,
  • Bantam weiß-blaucolumbia,
  • Ükkeler Bartzwerge blau-wachtelfarbig,
  • Zwerg-ElsĂ€sser blau-gesĂ€umt,
  • Zwerg-Plymout Rocks blau,
  • Legewachteln wildfarbig und gelb-wildfarbig.

Standard-Änderungen:  

PerlhĂŒhner
Unter dem Abschnitt Äußere Merkmale und Geschechtserkennung entfĂ€llt der Absatz Gewicht. Unter dem Absatz Haltung wird am Ende eingefĂŒgt: und ist vollbrĂŒstiger. Der Text unter Gewichte entfĂ€llt und wird wie folgt ersetzt: Hahn und Henne 1,8-2,5 kg, die verdĂŒnnten FarbenschlĂ€ge sind meistens etwas leichter.

Afrikanische HöckergÀnse
Unter Augen ist „dunkelbraun“ zu streichen und zu ersetzen durch „Farbe siehe FarbenschlĂ€ge“. Unter dem Farbenschlag Graubraun ist einzufĂŒgen: „Augenfarbe dunkelbraun“.

Aylesburyenten
Der Text unter FlĂŒgel entfĂ€llt und wird wie folgt ergĂ€nzt: FlĂŒgel: fest am Körper anliegend, möglichst den RĂŒcken deckend.  

Gimbsheimer Enten
Bei der Farbenschlagbeschreibung Blau wird am Ende hinzugefĂŒgt: Einzelne schwarze Federn gestattet.      

Hochbrutflugenten
Beim Farbenschlag Wildfarbig wird unter Grobe Fehler bei der Ente „deutliche AugenzĂŒgel“ in „weißliche AugenzĂŒgel“ geĂ€ndert. Beim Farbenschlag Blau-Gelb wird „Lauffarbe gelb“ geĂ€ndert in „Lauffarbe orangefarbig“.   

Sachsenenten
Unter dem Merkmal LĂ€ufe wird „dunkelgelb“ durch orangefarbig ersetzt.

Asil
Der Text unter Kehllappen entfĂ€llt und wird wie folgt ersetzt: Kehllappen: fehlen oder höchstens angedeutet; Kehlhaut dunkelrot und mit harten Borstenfeder besetzt. Die Gewichte werden wie folgt neu festgesetzt: Hahn 2,5-3,0 Kg, Henne 1,75-2,25 kg.   

BrĂŒgger KĂ€mpfer
Unter Kamm wird der Text „an der Basis schmal“ ungĂŒltig und  ersetzt durch „fest aufsitzend.“ Unter Schenkel ist das Wort „mittellang“ vor hervortretend einzufĂŒgen. Unter Grobe Fehler ist zu ergĂ€nzen: zu wenig dunkles Pigment; hellrote Kopfteile; helle Augenfarbe.  

EulenbarthĂŒhner
Die Farbenschlagbezeichnungen Silberlack, Goldlack und Chamois werden umbenannt in Silber-Schwarzgetupft, Gold-Schwarzgetupft und Chamois-Weißgetupft.  

LĂŒtticher KĂ€mpfer
Unter Kamm entfĂ€llt der Text und wird wie folgt ersetzt: Erbsenkamm; fest aufsitzend; maulbeerfarbig bis schwarzrot. Unter Rassemerkmale Henne ist folgender Text ersatzlos zu streichen: Der Einfachkamm darf umliegen, Stehkamm jedoch bevorzugt.  

NackthalshĂŒhner
Der Gesamtstandard wird ungĂŒltig und wie folgt ersetzt:

Herkunft: Landhuhnschlag Europas von nicht nachweisbarer Herkunft; in RumĂ€nien und Deutschland rassisch durchgezĂŒchtet.

Gesamteindruck:
KrĂ€ftiger, mittelhoch gestellter Landhuhn­schlag dessen Körper von der Seite gesehen ein nach hinten geneigtes Rechteck im VerhĂ€ltnis 1:2 bildet. Der Hals und Kropf federfrei und rothĂ€utig, der Brustkiel federfrei. Auf dem Kopf ein Schopf mit aufliegender und hinten spitz zulaufende Befiederung.  Einfach- und Rosenkamm sind anerkannt. Das Gefieder bei federfreiem Brustkiel knapp anliegend.

Rassemerkmale Hahn:
Rumpf: gestreckt; walzenförmig; leicht abfallende Körperhaltung.  Hals: leicht S-förmig gebogen; federfrei; rote Hautfarbe. Einzelne Federstoppeln an der Vorderseite des Halses gelten nicht als grober Fehler. RĂŒcken: mittellang; nach hinten sich leicht verjĂŒngend. Schultern: breit; etwas gerundet; bedingt durch den fehlenden Halsbehang optisch etwas auffĂ€lliger. FlĂŒgel: mittellang; fest anliegend. Sattel: gerundet; mit langen Behangfedern ohne Polsterbildung. Schwanz: gut mittellang mit voller Besichelung; angehoben getragenen. Brust: voll; breit; beiderseits mit zwei Federstreifen besetzt, jedoch muss das Seitengefieder die Brust vollstĂ€ndig bedecken. Bauch: breit; gut ausgebildet.    Kopf: mittelgroß; bei den Einfach­kĂ€mmigen mit Kamm und Kehllappen drei gleiche Teile bildend; Spitz verlaufende, schopfĂ€hnliche Befiederung ĂŒber dem Genick. Gesicht: rot; unter den Augen mit kleinen Federchen besetzt. Kamm: a) Einfachkamm: klein; mĂ€ĂŸig tief gezackt; Kammfahne gut gerundet, leicht vom Nacken abstehend. b) Rosenkamm: mittelgroß, fest aufsitzender, klein geperlt mit kurzem, rundem Dorn; der der Nackenlinie folgt, ohne aufzuliegen. Kehllappen: mittellang; möglichst rund; fein im Gewebe Ohrlappen: rot; sich möglichst wenig von der Gesichts- und Halshaut abhebend. Augen: orangerot; bei den FarbenschlĂ€gen Schwarz und Blau-GesĂ€umt bis dunkelrot. Schnabel: krĂ€ftig, farblich in Anlehnung an die Lauffarbe. Kropf: rot und ebenfalls federfrei, aber von den seitlichen Federfluren ein Drittel ĂŒber­deckt. Schenkel: krĂ€ftig; flurweise so befiedert, dass die nackten Stellen bedeckt werden, außer auf der Innenseite, wo unten ein kleines Dreieck frei bleiben muss. LĂ€ufe: mittellang; feinknochig; völlig federfrei; Farbe siehe FarbenschlĂ€ge. Zehen: mittellang; gerade; gut gespreizt. Gefieder: anliegend; Körper nur streifenweise mit Federn besetzt, jedoch so, dass alles gut bedeckt ist.  

Rassemerkmale Henne:
Dem Hahn gleichend, bis auf die geschlechts­bedingten Unterschiede. Fast waagerechte Körperhaltung mit voller, tiefer Brust und vollem Bauch: Die Halsfarbe erscheint etwas heller als beim Hahn. Die schopfartige Federkappe erscheint rundlich.  

Grobe Fehler Rassemerkmale: 
Mangelhafter Typ; schwacher, schmaler Körper; nicht genĂŒgend ausgeformte Hinterpartie; Feder­bĂŒschel am Hals; steile Schwanzhaltung; HĂ€ngeflĂŒgel; befiedertes Gesicht; schwĂ€rzliche Gesichts- oder Nackenfarbe; zu große KĂ€mme; Emaille in den Ohr­scheiben; gelbe Hautfarbe; fehlendes, federfreies Schenkeldreieck.  

FarbenschlÀge:

Schwarz: Rein schwarz mit kĂ€fergrĂŒnem Glanz.
Lauf­farbe schwarz bis schiefergrau. Sohlenfarbe fleischfarbig. Grobe Fehler: Violett im Glanz; Rost; starker Schilf; zu helle Lauffarbe.

Weiß: Rein weiß. Lauffarbe fleischfarbig. Grobe Fehler: Farbige Federn; starker, gelber An­flug.

Blau: Reines, gleichmĂ€ĂŸiges, nicht zu helles Grau­blau. Jeder Feder mit mehr oder weniger dunklem Saum. Kopffedern und Sattelbehang schwarzblau. FlĂŒgeldecken beim Hahn im Blau dunkler. Schwanz blau. Lauffarbe schieferblau bis bleigrau. Grobe Fehler: Stark ungleichmĂ€ĂŸige, graublaue Grundfarbe; fehlende SĂ€umung; Brauntöne im Gefieder; Schilf.

Rot: GleichmĂ€ĂŸige, satte, glanzreiche, rote Oberfarbe. Schwarz in Schwingen und Schwanz gestattet. Untergefieder rot, leicht grau gestattet. Lauffarbe fleischfarbig, einige farbige Schuppen gestattet. Große Fehler: Zu helle oder stark fleckige Oberfarbe; viel Ruß im Untergefieder; Schilf.

Gelb: GleichmĂ€ĂŸige, glĂ€nzende, satt gelbe Ober­farbe. FlĂŒgeldecken und Sattelbehang des Hahnes etwas satter. Untergefieder und Federschafte gelb. Schwarz in Schwingen und Schwanz gestattet. Lauffarbe fleischfarbig. Grobe Fehler: Zu rote, strohige oder stark fleckige Oberfarbe; viel Ruß; Schilf.

Gesperbert: Jeder Feder in mehrfachen Wechsel von schwarz und blaugrau leicht bogig quer ge­sperbert. Beim Hahn in gleicher Breite; bei der Henne sind die dunklen Federteile etwas breiter als die hellen. Die Zeichnung ist nicht scharf, das Untergefieder nur schwach gezeichnet. Lauffarbe fleischfarbig, einige farbige Schuppen gestattet. Grobe Fehler: Braunton im Gefieder; Schilf in Schwingen und Schwanz.

Wildbraun: HAHN: Kopffedern dunkel goldfarbig. Schulterdecken und RĂŒcken rotgold. Sattel­behang rotgoldfarbig mit schwarzen Schaftstrichen. Federstreifen der Brust schwarz. Handschwingen schwarz mit braunem Außenrand. Armschwingen-Innenfahne und Federenden schwarz, Außenfahne Braun, das FlĂŒgeldreieck bilden. Binden grĂŒn glĂ€nzend schwarz, Brust, Schenkel und Bauch schwarz, Schwanz schwarz mit kĂ€fergrĂŒnem Glanz. HENNE: Kopffedern dunkel goldfarbig. RĂŒcken, Schultern und FlĂŒgeldecken graubraun mit möglichst gleichmĂ€ĂŸiger schwarzer Rieselung und scharf hervortretenden helleren Feder­kielen. Brust rostrot, zum Bauch hin grauer werdend. Schwingen und Schwanz schwarzbraun. Lauffarbe fleischfarbig. Grobe Fehler: Beim HAHN: Zu helle strohige Goldtöne, zu viel braune Zeichnung in Brust und Schenkeln; violett im Gefieder. Schilf. Bei der HENNE: Zu helle, graue Mantelfarbe und stark ungleichmĂ€ĂŸige Rieselung; Flitterbildung und SĂ€umung; Schilf.

Schwarz-Weißgescheckt: HAHN: Grundfarbe schwarz mit grĂŒnem Glanz: Die Zeichnung der einzelnen Federn besteht aus einem V-förmigen, rein weißen Fleck (Tupfen) an den Federspitzen und soll auf Brust, FlĂŒgel­decken und Schenkeln möglichst gleichmĂ€ĂŸig auftreten. Sattelbehangfedern ebenfalls mit weißen Federspitzen. Sichel- und Steuer­federn möglichst schwarz mit weißen Federenden. Untergefieder schwarzgrau. HENNE: Über den ganzen Körper satt schwarz und so gleichmĂ€ĂŸig wie möglich gezeichnet, indem möglichst viele Federn die V-förmige weiße Spitze zeigen. Im ersten Jahr tritt die Zeichnung vielfach zarter und nicht so scharf auf wie bei mehrjĂ€hrigen Tieren. Bis zu zwei weiße Handschwingen je FlĂŒgel gestattet. Lauffarbe fleischfarbig mit dunklen Flecken. Grobe Fehler: Fehlender Glanz; zu schwache, zu grobe oder stark verschwommene Zeichnung; zu viel Weiß in den Schwingen; Schilf in Steuer- und Sichelfeder des Hahnes; rote Federn auf den FlĂŒgeldecken.

Gewichte: Hahn 2,5 – 3 kg; Henne 2 – 2,5 kg.
Bruteier-Mindestgewicht: 55 g
Schalenfarbe der Eier: Weiß bis cremefarbig.
RinggrĂ¶ĂŸen: Hahn 20, Henne 18.

Sulmtaler
Beim österreichischen Farbenschlag Silber-Weizenfarbig wird folgende Änderung vorgenommen: Beim Hahn wird der zweite Satz ungĂŒltig und wie folgt neu formuliert: Halsbehang strohgelb, nach dem Kopf hin in hellbraun ĂŒbergehend mit silbriger SĂ€umung, im unteren Teil geringe, brĂ€unliche, schaftstrichartige Einlagerungen. Sattelbehnag strohgelb, nach dem RĂŒcken hin in orange ĂŒbergehend mit silbriger SĂ€umung im unteren Teil, ohne schaftstrichartige Einlagerungen. 

Tuzo
Die Lauf- und Schnabelfarbe beim Farbenschlag Weiß wird ungĂŒltig und wie folgt neu beschrieben: Lauffarbe fleischfarbig bis hellgrau mit heller Sohle. Schnabelfarbe in Anlehnung an die Lauffarbe. Beim Farbenschlag Gold-Weizenfarbig wird die Lauf- und Schnabelfarbe geĂ€ndert in: Lauffarbe fleischfarbig. Schnabelfarbe hornfarbig.

Chabos
Unter den FarbenschlĂ€gen Gold-Weizenfarbig und Silber-Weizenfarbig ist jeweils einzufĂŒgen: Augenfarbe orangerot. Lauffarbe gelb.

Zwerg-NackthalshĂŒhner
Der Gesamtstandard wird ungĂŒltig und wie folgt ersetzt:

Herkunft: Deutschland

Gesamteindruck: Mittelhoch stehende Landhuhnform wobei der Körper von der Seite gesehen ein nach hinten geneigtes Rechteck im VerhÀltnis 1:2 bildet. Der Hals und Kropf federfrei und rothÀutig, der Brustkiel federfrei. Auf dem Kopf ein Schopf mit aufliegender und hinten spitz zulaufende Befiederung. Einfach- und Rosenkamm sind anerkannt. Das Gefieder bei federfreiem Brustkiel knapp anliegend.

Rassemerkmale Hahn: Rumpf: gestreckt; walzenförmig; leicht abfallende Körperhaltung. Hals: leicht S-förmig gebogen; federfrei; rote Hautfarbe. Einzelne Federstoppeln an der Vorderseite des Halses gelten nicht als grober Fehler. RĂŒcken: mittellang; nach hinten sich leicht verjĂŒngend. Schultern: breit; etwas gerundet; bedingt durch den fehlenden Halsbehang optisch etwas auffĂ€lliger. FlĂŒgel: mittellang; fest anliegend. Sattel: gerundet; mit langen Behangfedern ohne Polsterbildung. Schwanz: gut mittellang mit voller Besichelung; angehoben getragenen. Brust: voll; breit; beiderseits mit zwei Federstreifen besetzt, jedoch muss das Seitengefieder die Brust vollstĂ€ndig bedecken. Bauch: breit; gut ausgebildet. Kopf: mittelgroß; bei den Einfach­kĂ€mmigen mit Kamm und Kehllappen drei gleiche Teile bildend; Spitz verlaufende, schopfĂ€hnliche Befiederung ĂŒber dem Genick. Gesicht: rot; unter den Augen mit kleinen Federchen besetzt. Kamm: a) Einfachkamm: klein; mĂ€ĂŸig tief gezackt; Kammfahne gut gerundet, leicht vom Nacken abstehend. b) Rosenkamm: mittelgroß, fest aufsitzender, klein geperlt mit kurzem, rundem Dorn; der der Nackenlinie folgt, ohne aufzuliegen. Kehllappen: mittellang; möglichst rund; fein im Gewebe Ohrlappen: rot; sich möglichst wenig von der Gesichts- und Halshaut abhebend. Augen: orangerot; bei den FarbenschlĂ€gen Schwarz und Blau-GesĂ€umt bis dunkelrot. Schnabel: krĂ€ftig, farblich in Anlehnung an die Lauffarbe. Kropf: rot und ebenfalls federfrei, aber von den seitlichen Federfluren ein Drittel ĂŒber­deckt. Schenkel: krĂ€ftig; flurweise so befiedert, dass die nackten Stellen bedeckt werden, außer auf der Innenseite, wo unten ein kleines Dreieck frei bleiben muss. LĂ€ufe: mittellang; feinknochig; völlig federfrei; Farbe siehe FarbenschlĂ€ge. Zehen: mittellang; gerade; gut gespreizt. Gefieder: anliegend; Körper nur streifenweise mit Federn besetzt, jedoch so, dass alles gut bedeckt ist.

Rassemerkmale Henne: Dem Hahn gleichend, bis auf die geschlechts­bedingten Unterschiede. Fast waagerechte Körperhaltung mit voller, tiefer Brust und vollem Bauch: Die Halsfarbe erscheint etwas heller als beim Hahn. Die schopfartige Federkappe erscheint rundlich.

Grobe Fehler Rassemerkmale: Mangelhafter Typ; schwacher, schmaler Körper; nicht genĂŒgend ausgeformte Hinterpartie; Feder­bĂŒschel am Hals; steile Schwanzhaltung; HĂ€ngeflĂŒgel; befiedertes Gesicht; schwĂ€rzliche Gesichts- oder Nackenfarbe; zu große KĂ€mme; Emaille in den Ohr­scheiben; gelbe Hautfarbe; fehlendes, federfreies Schenkeldreieck.

FarbenschlÀge:

Schwarz: Rein schwarz mit kĂ€fergrĂŒnem Glanz. Lauf­farbe schwarz bis schiefergrau. Sohlenfarbe fleischfarbig. Grobe Fehler: Violett im Glanz; Rost; starker Schilf; zu helle Lauffarbe.

Weiß: Rein weiß. Lauffarbe fleischfarbig. Grobe Fehler: Farbige Federn; starker, gelber An­flug.

Blau: Reines, gleichmĂ€ĂŸiges, nicht zu helles Grau­blau. Jeder Feder mit mehr oder weniger dunklem Saum. Kopffedern und Sattelbehang schwarzblau. FlĂŒgeldecken beim Hahn im Blau dunkler. Schwanz blau. Lauffarbe schieferblau bis bleigrau. Grobe Fehler: Stark ungleichmĂ€ĂŸige, graublaue Grundfarbe; fehlende SĂ€umung; Brauntöne im Gefieder; Schilf.

Rot: GleichmĂ€ĂŸige, satte, glanzreiche, rote Oberfarbe. Schwarz in Schwingen und Schwanz gestattet. Untergefieder rot, leicht grau gestattet. Lauffarbe fleischfarbig, einige farbige Schuppen gestattet. Große Fehler: Zu helle oder stark fleckige Oberfarbe; viel Ruß im Untergefieder; Schilf.

Gelb:GleichmĂ€ĂŸige, glĂ€nzende, satt gelbe Ober­farbe. FlĂŒgeldecken und Sattelbehang des Hahnes etwas satter. Untergefieder und Federschafte gelb. Schwarz in Schwingen und Schwanz gestattet. Lauffarbe fleischfarbig. Grobe Fehler: Zu rote, strohige oder stark fleckige Oberfarbe; viel Ruß; Schilf.

Gesperbert: Jeder Feder in mehrfachen Wechsel von schwarz und blaugrau leicht bogig quer ge­sperbert. Beim Hahn in gleicher Breite; bei der Henne sind die dunklen Federteile etwas breiter als die hellen. Die Zeichnung ist nicht scharf, das Untergefieder nur schwach gezeichnet. Lauffarbe fleischfarbig, einige farbige Schuppen gestattet. Grobe Fehler: Braunton im Gefieder; Schilf in Schwingen und Schwanz.

Wildbraun: HAHN: Kopffedern dunkel goldfarbig. Schulterdecken und RĂŒcken rotgold. Sattel­behang rotgoldfarbig mit schwarzen Schaftstrichen. Federstreifen der Brust schwarz. Handschwingen schwarz mit braunem Außenrand. Armschwingen-Innenfahne und Federenden schwarz, Außenfahne Braun, das FlĂŒgeldreieck bilden. Binden grĂŒn glĂ€nzend schwarz, Brust, Schenkel und Bauch schwarz, Schwanz schwarz mit kĂ€fergrĂŒnem Glanz.  HENNE: Kopffedern dunkel goldfarbig. RĂŒcken, Schultern und FlĂŒgeldecken graubraun mit möglichst gleichmĂ€ĂŸiger schwarzer Rieselung und scharf hervortretenden helleren Feder­kielen. Brust rostrot, zum Bauch hin grauer werdend. Schwingen und Schwanz schwarzbraun. Lauffarbe fleischfarbig. Grobe Fehler: Beim HAHN: Zu helle strohige Goldtöne, zu viel braune Zeichnung in Brust und Schenkeln; violett im Gefieder. Schilf. Bei der HENNE: Zu helle, graue Mantelfarbe und stark ungleichmĂ€ĂŸige Rieselung; Flitterbildung und SĂ€umung; Schilf.

Silber-Schwarzgeflockt: HAHN: Kopffedern silber­weiß. Grundfarbe silberweiß. Der OberrĂŒcken zeigt schwarze Tropfenzeichnung. Auf den FlĂŒgeldecken verdeckte, bindenartig angeordnete, schwarze Flockung. Hinter den Schenkeln andeutungsweise möglichst tiefschwarze, leichte Flockung. Schwingen innen grau-schwarz etwas meliert, außen weiß. Schwanz schwarz, die Nebensicheln mit weißer SĂ€umung gestattet. Untergefieder grau. HENNE: Kopffedern Federstreifen der Brust weiß. Grandfarbe des Mantelgefieders silberweiß mit grober, flockenartiger und scharf abgegrenzter schwarze Zeichnung mit grĂŒnlichem Glanz. Klare Sattel-, Schwanz- und Schenkelzeichnung. Untergefieder grau­schwarz. Lauffarbe blaugrau. Grobe Fehler: HAHN: Fehlende Tropfen­zeichnung auf dem OberrĂŒcken und fehlende Flockung in den FlĂŒgeldecken und hinter den Schenkeln. Zu grĂ€uliche Grundfarbe und weißes Untergefieder. HENNE: Graue oder brĂ€unliche Flockenfarbe; ĂŒberzeichnete Flockung oder starke ZeichnungsmĂ€ngel: weißes Untergefieder.

Braun-Porzellanfarbig: HAHN: Nicht zu dunkle, rotbraune Grundfarbe. Möglichst jede Feder mit einem schwarzen Endtupfen, worin eine weiße Perle liegt. Schwingen braun mit mattschwarzer Innenfahne und weißer Spitze. Die Zeichnungsverteilung entspricht den geschlechtsbedingten Federformen. Steuerfedern und Sicheln schwarz mit weißer Spitze. HENNE: Im Grundfarbton etwas heller als der Hahn. Zeichnung und Schingen wie beim Hahn. Schwanz schwarz mit braunen Einlagerungen. Lauffarbe fleischfarbig, einige farbige Schuppen bei der Henne gestattet. Grobe Fehler: Zu dunkle oder zu helle, fleckige Grundfarbe; stark ungleichmĂ€ĂŸige Zeichnung; viel schwarze Pfefferung im Mantelgefieder; rein weiße Federn.

Gewichte: Hahn: 1100 g Henne: 900 g
Bruteier-Mindestgewicht: 30 g
Schalenfarbe der Eier: Weiß bis cremefarbig.
RinggrĂ¶ĂŸen: Hahn 13, Henne 12.

Zwerg-New Hampshire
Die Gewichtangaben werden wie folgt neu festgesetzt: Hahn 1300 g, Henne 1100 g.

Zwerg-Sulmtaler
Der Text in der Farbenschlagbeschreibung Silber-Weizenfarbig zu Hals- und Sattelbehang wird geĂ€ndert. Beim Hahn wird der zweite Satz ungĂŒltig und wie folgt neu formuliert: Halsbehang strohgelb, nach dem Kopf hin in hellbraun ĂŒbergehend mit silbrige SĂ€umung, im unteren Teil geringe, brĂ€unliche, schaftstrichartige Einlagerungen. Sattelbehnag strohgelb, nach dem RĂŒcken hin in orange ĂŒbergehend mit silbriger SĂ€umung im unteren Teil, ohne schaftstrichartige Einlagerungen. Der Text in der Farbenschlagbeschreibung Blau-Silberweizenfarbig zu Hals- und Sattelbehang wird geĂ€ndert. Beim Hahn wird der zweite und dritte Satz ungĂŒltig und wie folgt neu formuliert: Halsbehang strohgelb, nach dem Kopf hin in hellbraun ĂŒbergehend mit silbrige SĂ€umung, im unteren Teil geringe, brĂ€unliche, schaftstrichartige Einlagerungen. Sattelbehnag strohgelb, nach dem RĂŒcken hin in orange ĂŒbergehend mit silbriger SĂ€umung im unteren Teil, ohne schaftstrichartige Einlagerungen.