Der BZA - Sparte GeflĂŒgel gibt bekannt (Juni 2024)

Der BZA gibt bekannt:

Nachstehend veröffentlichen wir Zulassungen zum Vorstellungsverfahren und StandardÀnderungen.

Falls einem Monat nach Veröffentlichung auf der Website des BDRG kein begrĂŒndeter schriftlicher Einspruch erfolgt, gelten diese verbindlich fĂŒr den BDRG. Schriftliche EinsprĂŒche sind zu richten an den BZA-Vorsitzenden Heinrich Wenzel, Zimmerplatz 14, 61130 Nidderau.

Zulassungen zum Vorstellungsverfahren:

  • Hochbrutflugenten, braun
  • Moderne Englische KĂ€mpfer, silber-weizenfarbig
  • Dt. Wyandotten, perlgrau
  • PfĂ€lzer ZwergkĂ€mpfer, goldhalsig + silberhalsig + orangebrĂŒstig
  • Zwerg-Plymouth Rocks, orangefarbig-gebĂ€ndert
  • Dt. Zwerg-Wyandotten, blau-goldhalsig
  • Zwerg-Redcaps

Neuanerkennungen

Zwerg-Wyandotten (EE-Standard)

Herkunft: England. UrsprĂŒngliche Zuchtrichtung der Zwerg-Wyandotten, aus denen in der Zuchthistorie die Deutschen Zwerg-Wyandotten durch TypverĂ€nderungen hervorgingen.

Gesamteindruck: Mittelgroße, rosenkĂ€mmige Zwerghuhnrasse mit symmetrischer, gerundeter Körperform und gelben LĂ€ufen. Rassecharakteristisch sind der knapp mittelhohe Stand und gespreizte, von hinten betrachtet v-förmige Abschluss.

Rassemerkmale Hahn:
Rumpf: mittellang, tief, symmetrisch und gerundet.
Hals: kurz, gut gebogen, mit gut entwickeltem bis ĂŒber die Schultern fließendem Behang.
RĂŒcken: mittellang, breit ĂŒber die ganze LĂ€nge. Im Schulterbereich flach, daraufhin in einer hohlrunden Linie zum Schwanz ansteigend.
Schultern: breit und gut gerundet.
FlĂŒgel: mittelgroß, nicht zu stark angezogen, waagerecht getragen.
Sattel: mit sehr gut entwickeltem Behang.
Schwanz: kurz und gespreizt; von hinten betrachtet ein umgekehrtes V bildend, im Winkel von 40° getragen; Steuerfedern breit, Hauptsicheln gut gebogen und die Steuerfedern in der LĂ€nge kaum ĂŒberragend, Nebensicheln deutlich entwickelt und die Steuerfedern gut abdeckend.
Brust: breit, tief und sehr gut gerundet.
Bauch: voll und gut gerundet.
Kopf: kurz, gerundet und breit.
Gesicht: rot; glatt, fein im Gewebe.
Kamm: Rosenkamm, niedrig und fest auf dem Kopf aufgesetzt, sehr fein geperlt, mit rundem, der Nackenlinie folgendem Dorn, rot.
Kehllappen: mĂ€ĂŸig lang, gut gerundet, fein im Gewebe, rot.
Ohrlappen: lÀnglich, glatt, rot.
Augen: groß, rot bis rotbraun.
Schnabel: kurz, gut gebogen; gelb.
Schenkel: mittellang, krÀftig, leicht hervortretend.
LÀufe: mittellang, krÀftig, glatt, satt gelb.
Zehen: mittellang, gut gespreizt.
Gefieder: voll und gut anliegend. Flaumgefieder ziemlich voll aber nicht lose, ohne Schenkelkissen.

Rassemerkmale Henne:
Entspricht dem Hahn bis auf die geschlechtsbedingten Unterschiede. Bauch deutlicher entwickelt. RĂŒcken in einer hohlrunden Linie in den gut gefĂŒllten und leicht gerundeten Sattel ĂŒbergehend. Schwanz etwas niedriger getragen. LĂ€ufe gelb.

Grobe Fehler Rassemerkmale:
Zu schwacher oder schmaler Körper; schmale, zu wenig tiefe oder flache Brust; zu flache oder zu lange Oberlinie; Schwanz ohne V-Form; zu hoher Stand bzw. zu lange LĂ€ufe; lĂ€ngliche oder schmale Kopfform; grober Kamm; stark weiß durchsetzte Ohrlappen; loses Gefieder.

FarbenschlÀge:
Weiß: Rein weißes, seidig glĂ€nzendes Gefieder. Schnabel- und Lauffarbe rein gelb.
Grobe Fehler: Gelber oder stark cremefarbiger Anflug; grÀulicher Federrand.

Gewichte: Hahn 1300 g, Henne 1000 g.

Bruteier-Mindestgewicht: 40 g.

Schalenfarbe der Eier: cremefarbig.

RinggrĂ¶ĂŸen: Hahn 15, Henne 13.

Phönix

FarbenschlÀge:
Schwarz: Satt schwarz mit grĂŒnem Glanz. Grobe Fehler: Braun in den BehĂ€ngen; blauer oder violetter Glanz; Schilf.

Brahma

FarbenschlÀge:
Blau-SilberfarbiggebĂ€ndert: Als deren Blauvariante sind alle bei den Silberfarbig-GebĂ€nderten schwarzen Zeichnungselemente hier blau. Rein silberne Grundfarbe ohne brĂ€unlichen Anflug und Zeichnungsanlagen entsprechen den Silberfarbig-GebĂ€nderten. Grobe Fehler: Zeichnungsfehler wie bei Silberfarbig-GebĂ€ndert; Rosteinlagerungen im Körpergefieder; stark gelber oder brĂ€unlicher Anflug; GrĂŒnglanz im Schwanz.

Orpington

FarbenschlÀge:
Silber-SchwarzgesĂ€umt: HAHN: Kopf silberweiß. Halsbehang silberweiß mit angedeuteten schwarzen Schaftstrichen und saumartiger, schwarzer Zeichnung am Federende.  Sattelbehang wie Halsbehang, jedoch mit stĂ€rker ausgeprĂ€gter Zeichnungsanlage. RĂŒcken und FlĂŒgeldecken silberweiß mit eingelagerter, pfeilspitzartiger, schwarzer SĂ€umung. GrĂ¶ĂŸere FlĂŒgeldeckfedern rundum schwarz gesĂ€umt und zwei bis drei Binden bildend. Die Armschwingen, soweit von außen sichtbar, weiß mit möglichst deutlicher schwarzer SĂ€umung, Innenfahne großteils schwarz. Handschwingen haben schwarze bis grau melierte Innen- und weiße bis leicht grau melierte Außenfahnen. Brust silberweiß, von der Kehle bis zu den Schenkeln jede Feder mit gleichmĂ€ĂŸig breitem, schwarzem Saum umfasst. Schwanz mit mehr oder weniger deutlicher Saumanlage und grĂŒn glĂ€nzenden Schwarzanteilen. Aftergefieder grau bis schwarz. Untergefieder grau.
HENNE: Kopf- und Halsgefieder in Anlehnung des Mantelgefieders gesĂ€umt, jedoch mit breiterer Saumanlage. Mantel-, Brust- und Schenkelgefieder auf möglichst breiten, runden, silberweißen Federn mit gleichmĂ€ĂŸig breiter, scharfer schwarzer SĂ€umung. Schwingen, Bauch- und Aftergefieder sowie Steuerfedern und Untergefieder wie beim Hahn.Lauffarbe fleischfarbig, bei der Henne fleischfarbig bis grau. Augenfarbe orangerot. Grobe Fehler: Rost oder starker gelber Anflug im Mantelgefieder; viel zu dunkle Halsfarbe; ausgeprĂ€gter Pfeffer oder Moos im weißen Innenfeld der gesĂ€umten Federn; fehlender Brust- oder Schenkelsaum; zu schmaler, unterbrochener, stark matter oder stark grauer Saum; verschwommene oder auslaufende/zackige SĂ€umung; Halbmondsaum; Doppelsaum; graue Schenkel; helles Aftergefieder.

SultanhĂŒhner

FarbenschlÀge:
Schwarz: Sattes, grĂŒn glĂ€nzendes Schwarz. Lauffarbe schieferfarbig bis schwarz. Augenfarbe rotbraun. Grobe Fehler: Fehlender GrĂŒnglanz; Violett im Gefieder; andersfarbige Federn; Schilf; viel zu helle Lauffarbe bei Jungtieren.
Blau-GesĂ€umt: Grundfarbe helles oder dunkleres Taubenblau. Jede Feder mit mehr oder weniger dunkelblauem Saum. Haube, Bart, Hals- und Sattelbehang, RĂŒcken und FlĂŒgeldecken des Hahnes sowie Halsbehang der Henne im Blau dunkler. Lauffarbe blaugrau. Augenfarbe rotbraun. Grobe Fehler: Rußige Grundfarbe; stark verschwommene SĂ€umung; GrĂŒnglanz; Rost; Schilf.

EulenbarthĂŒhner

FarbenschlÀge:
Zitron-Schwarzgetupft: Hauptfarbe satt zitronengelb, RĂŒcken und FlĂŒgeldecken beim Hahn intensiver. Tupfenfarbe schwarz, Zeichnung wie bei Silber-Schwarzgetupft. Lauffarbe blaugrau. Grobe Fehler: Stark ungleichmĂ€ĂŸige oder fleckige Hauptfarbe; Zeichnungsfehler wie bei Silber-Schwarzgetupft; Schilf.

Lakenfelder

FarbenschlÀge:
Weiß-Blaugezeichnet: Als Blauvariante der Weiß-Schwarzgezeichneten entsprechen sie diesen in den Zeichnungsanlagen, jedoch sind diese satt blau anstatt schwarz. GleichmĂ€ĂŸig dunklere Blauanteile gestattet, jedoch ohne GrĂŒnglanz. Grobe Fehler: Zeichnungsfehler wie bei Weiß-Schwarzgezeichnet; starker brauner oder andersfarbiger Anflug der Blauanteile; starker GrĂŒnglanz im Schwanz.

Antwerpener Bartzwerge

FarbenschlÀge:
Perlgrau-Gesperbert: Jede Feder in mehrfachem Wechsel von Perlgrau und Grauweiß leicht bogig quer gesperbert. Beim Hahn in gleicher Breite; bei der Henne sind die perlgrauen Federteile etwas breiter. Untergefieder nur schwach gezeichnet. Augenfarbe orangerot. Lauffarbe fleischfarbig, dunkler Anflug gestattet. Grobe Fehler: Gelber Anflug; Schilf; stark verwaschene Sperberung.

Javanesische ZwerghĂŒhner

FarbenschlÀge:
Wildfarbig: HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang braunrot mit schwarzen, besonders im Halsbehang durchstoßenden Schaftstrichen. Schultern, RĂŒcken und FlĂŒgeldecken dunkel rotbraun. Handschwingen schwarz mit braunem Außensaum. Armschwingen-Innenseite schwarz, außen braun, das FlĂŒgeldreieck bildend. FlĂŒgelbinden schwarz. Brust, Bauch und Schenkel schwarz.
HENNE: Kopf und Halsgefieder dunkel goldbraun mit schwarzen, durchstoßenden Schaftstrichen. Brust lachsfarbig. Mantelgefieder braun mit schwarzer Rieselung, hellbrauner Nervzeichnung und mehr oder weniger schwĂ€rzlicher SĂ€umung. Schenkel graubraun. Bauch schwarzgrau.
Grobe Fehler: HAHN: Zu heller Hals- und Sattelbehang; fehlendes FlĂŒgeldreieck; SĂ€umung in Brust und Schenkel. HENNE: bĂ€nderungsartig zusammengeballte Rieselung; zu breiter, blockiger oder fehlender schwarzer Federrand im Mantelgefieder; fehlende Nervzeichnung; zu helle und unreine Brust. HAHN und HENNE: fehlende oder andersfarbige Schaftstriche in den BehĂ€ngen; Schilf.

Zwerg-Brahma

FarbenschlÀge:
Weiß: Reines Weiß. Lauf- und Schnabelfarbe gelb. Grobe Fehler: starker gelber Anflug; Rost.

Zwerg-Plymouth Rocks

FarbenschlÀge:
Gelb-Schwarzcolumbia: HAHN und HENNE fast ĂŒbereinstimmend gezeichnet. Kopf rein gelb. Halsbehang mit breiten, tief schwarzen, grĂŒn glĂ€nzenden Schaftstrichen und gelbem Saum. Die Federn des OberrĂŒckens zeigen schwarze Tropfenzeichnung. Sattel des Hahnes mit angedeuteter Zeichnung. RĂŒcken und Sattel der Henne rein gelb. Schwanz schwarz. Leicht gelb gesĂ€umte Haupt- oder Nebensicheln des Hahnes gestattet. Seitliche Schwanzdeckfedern der Henne schwarz mit gelbem Saum. Handschwingen schwarz mit gelbem Außenrand. Armschwingen innen schwarz, außen gelb, sodass der zusammengelegte FlĂŒgel gelb erscheint. Übriges Gefieder rein gelb. FlĂŒgeldecken des Hahnes im satteren Farbton gestattet. Untergefieder grau. Grobe Fehler: Zu helle, stark rötliche oder fleckige Oberfarbe; deutliche Schwarzeinlagerungen in nicht dafĂŒr vorgesehen Arealen; zu wenig Schwarz in den Handschwingen; stark durchstoßende oder schwache nur punktartige Halszeichnung; viel zu helles, gelblich weißes Untergefieder; Schilf.

Deutsche Zwerg-Wyandotten

FarbenschlÀge:
Perlgrau: GleichmĂ€ĂŸiges helles Blaugrau im Obergefieder. Dezente grauschwarze Querstreifen und leichter, gelber Anflug im Schmuckgefieder beim Hahn gestattet. Lauf- und Schnabelfarbe gelb. Grobe Fehler: Fleckige oder zu dunkle Oberfarbe; Rost oder starker gelber Anflug; SĂ€umung.

Dt. Zwerg-ReichshĂŒhner

FarbenschlÀge:
Kennsperber: HAHN: Hals- und Sattelbehang, OberrĂŒcken, Schultern und FlĂŒgeldecken satt rötlich gelb mit hellgrauer Sperberung. Leicht graue Tönung im RĂŒcken gestattet. Armschwingen grau-weiß-gelbbraun gesperbert. Brust und Bauch gelb bis leicht rötlich mit hellgrauer Sperberung, leichter grauer Anflug nicht fehlerhaft. Der Schwanz ist grau gesperbert, brauner Anflug gestattet.
HENNE: Etwas aufgehelltes rost-rebhuhnfarbiges Mantelgefieder mit flockiger, hellgrauer Sperberzeichnung. Schmaler goldiger Federrand gestattet. Halsbehang goldfarbig mit schwĂ€rzlichen Schaftstrichen, die durch angedeutete hellgraue Sperberung leicht unterbrochen werden. Brustfarbe rötlich gelb.
Grobe Fehler: Beim HAHN: Rein grau gesperberte Brust- und Bauchpartie und fehlende Gelbtönung im Mantelgefieder. Bei der HENNE: Stark ausgeprĂ€gte Grautönung im Mantelgefieder sowie schwarzer Hinterkopf; andere als rötlich gelbe Brustfarbe.
Gold-SchwarzgesĂ€umt: Bei HAHN und HENNE gleichmĂ€ĂŸige, goldbraune Hauptfarbe, die im Halsbehang beim Hahn etwas heller sein kann. Die Zeichnung entspricht der des Farbenschlags Silber-SchwarzgesĂ€umt. Grobe Fehler: Zu helle oder stark ungleichmĂ€ĂŸige Hauptfarbe; matter oder grauer Saum; helles Bauchgefieder; Schilf; Zeichnungsfehler wie beim Farbenschlag Silber-SchwarzgesĂ€umt.

Zwerg-Barnevelder

FarbenschlÀge:
Blau: Die Grundfarbe ist ein gleichmĂ€ĂŸiges, mittleres Taubenblau möglichst ohne Saum. (Geringe Abweichungen in der Grundfarbe vorerst gestattet). Kopf, Hals- und Sattelbehang, RĂŒcken, Schultern und FlĂŒgeldecken beim Hahn dunkler blau bis schwarzblau. Halsbehang bei der Henne dunkelblau abgesetzt. Untergefieder hell blaugrau. Bei der Henne leichter grĂŒnlicher Anflug in der Lauffarbe gestattet. Grobe Fehler: Zu helles, zu dunkles, fleckiges oder rußiges Blau; Rost; GrĂŒnglanz im Schmuckgefieder oder Weiß im Schwanz junger HĂ€hne; starkes Schilf; zu grĂŒne oder dunkle Lauffarbe.

Zwerg-Sulmtaler

FarbenschlÀge:
Weiß:GlĂ€nzendes Silberweiß. Grobe Fehler: Gelbliche oder unreine Mantelfarbe.

Japanische Legewachteln

FarbenschlÀge:
Creme-Wildfarbig: Zeichnungsanlage und Verteilung entsprechen dem Farbenschlag Gelb-Wildfarbig, jedoch ohne Rot- und Braunfarbtöne. Grundfarbe ist cremefarbig. Breite silberweiße Lanzettstreifen im Mantelgefieder, beidseits von schwarzen und intensiv cremefarbigen Anteilen eingefasst. FlĂŒgeldeckenzeichnung des Hahnes weniger stark ausgeprĂ€gt als bei der Henne. Brust cremefarbig bis grausilber mit schwarzer Flockung. Augenfarbe braun bis grau. Lauffarbe fleischfarbig. Schnabelfarbe dunkel hornfarbig, bei der Henne oft etwas heller. Grobe Fehler: Zeichnungsfehler wie bei Gelb-Wildfarbig. Stark rötliche oder gelbe Farbanteile.

StandardÀnderungen

(ErgÀnzungen unterstrichen, Streichungen durchgestrichen):

GĂ€nse

FĂŒr alle GĂ€nserassen, inkl. der bisher in 70 cm Boxen untergebrachten ElsĂ€sser und Böhmischen GĂ€nse, werden kĂŒnftig in 100 cm Boxen vorgeschrieben.

Moderne Englische KÀmpfer, Altenglische KÀmpfer und PfÀlzer KÀmpfer

Bei allen drei Rassen wird fĂŒr alle halsigen und weizenfarbigen Varianten, rotgesattelt und rebhuhnfarbig mit weißen Federspitzen die Vorgabe zur Lauffarbe neu formuliert: „Lauffarbe weidengrĂŒn, gelb oder fleischfarbig.“

Moderne Englische KĂ€mpfer

FarbenschlÀge:
Silberhalsig mit OrangerĂŒcken: Kopf-, Hals- und Sattelbehang strohgelb, ohne schwarze Schaftstricheangedeutete Schaftstriche gestattet.
Grobe Fehler bei allen FarbenschlĂ€gen: Wesentliche Abweichungen in der Gefiederfarbe, insbesondere sehr unreinestark rußige Halsfarbe bei gold- und silberhalsigen HĂ€hnen;

Altenglische KĂ€mpfer

FarbenschlÀge:
Goldhalsig: HAHN: Sattelbehang wie unterer Teil des Halsbehanges, angedeutete Schaftstriche gestattetjedoch ohne Schaftstriche. [
]
Grobe Fehler bei Goldhalsig, Blau-Goldhalsig, Silberhalsig, Blau-Silberhalsig: Sehr unreineStark rußige Halsbehangfarbe [
]
Grobe Fehler bei Silberhalsig mit OrangerĂŒcken und Blau-Silberhalsig mit OrangerĂŒcken: Sehr unreineStark rußige oder zu rote Hals- und Sattelbehangfarbe [
]

PfÀlzer KÀmpfer

FarbenschlÀge:
Goldhalsig: HAHN: Sattelbehang wie hellsterunterer Teil des Halsbehanges, angedeutete Schaftstriche gestattetjedoch ohne Schaftstriche. [
]
Grobe Fehler: Beim HAHN: zu starke, schwarze Schaftstriche in den BehĂ€ngen; Stark rußige Halsbehangfarbe [
]

Brahma

FarbenschlÀge:
Blau-SilberfarbiggebĂ€ndert mit OrangerĂŒcken: HAHN: [
] Handschwingen graublau. Armschwingen-Innenfahne graublau, Außenfahne cremeweißsilberweiß, das FlĂŒgeldreieck bildend. Die grĂ¶ĂŸeren FlĂŒgeldeckfedern (Binden) graublau mit cremeweißem Saum. Brust und Schenkel graublau mit schmaler weißer SĂ€umung. Bauch, Fußbefiederung und Schwanz graublau. HENNE: Kopf cremeweißsilberweiß. Halsbehang cremeweißsilberweiß mit mehrfacher graublauer Zeichnung Ă€hnlich dem Mantelgefieder mit breiter cremeweißersilberfarbiger SĂ€umung. Das ĂŒbrige Körpergefieder cremeweiß mit mehrfacher, der Federform folgender, graublauer BĂ€nderung. Schenkel und Fußbefiederung möglichst gezeichnet. Leicht brĂ€unlicher Anflug der Grundfarbe gestattet. Armschwingen-Innenfahne graublau, Außenfahne mit gebĂ€nderter Zeichnungsanlage. Handschwingen graublau mit weiß meliertem Außenrand. Schwanz graublau, Schwanzdeckfedern möglichst mit angedeuteter Zeichnung. Grobe Fehler: HAHN: [
] fehlendes, cremeweißes FlĂŒgeldreieck [
] HENNE: [
] starker gelber Anflug oder brĂ€unliche Einlagerungen im Mantelgefieder;Rosteinlagerungen im Körpergefieder [
]

Croad-Langschan, Zwerg-Croad-Langschan

LÀufe: ziemlich lang; krÀftig; im Fersengelenk fast nicht gewinkelt; [
]

Deutsche Langschan

FarbenschlÀge:
BraunbrĂŒstig: HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang, FlĂŒgeldecken und RĂŒcken dunkelrotbraunsatt goldbraun bis rötlich goldbraun, Halsbehang mit schwarzen Schaftstrichenschwarz mit satt goldbraunem bis rötlich goldbraunem Saum, der den Schaftstrich seitlich einfasst und an der Spitze durchstoßen lĂ€sst; ĂŒbriges Gefieder schwarz mit grĂŒnem Glanz; Brustgefieder mit schmaler brauner SĂ€umung einschließlich Kropfpartie,Vorderhals mit schmaler, satt goldbrauner bis rötlich goldbrauner SĂ€umung, die die Kropfpartie erreichen soll, bei AlthĂ€hnen tiefer gehende Zeichnung gestattet. Übriges Gefieder schwarz mit grĂŒnem Glanz.
HENNE: Hals- und Brustzeichnung wie beim Hahn; Kopfgefieder möglichst satt goldbraun – schwarz gestattet. Übriges Gefieder schwarz mit grĂŒnem Glanz.
Lauffarbe schwarz.
Grobe Fehler: stroh-, zitronen- oder messinggelbe Saumfarbe, stroh-, zitronen- oder messinggelbe FlĂŒgeldecken- oder RĂŒckenfarbe der HĂ€hne, farbige Federkielzeichnung im Vorderhals-, Kropf- oder Brustgefieder, SĂ€umung im Mantelgefieder der Hennen, SchenkelsĂ€umung bei JunghĂ€hnen und –hennen, violette Streifen im Mantelgefieder, Schilf.Strohige oder orangefarbige Zeichnung, Schenkelzeichnung bei JunghĂ€hnen und Hennen, sonst wie bei Schwarz.

Lakenfelder

FarbenschlÀge:
Der bisherig allein anerkannte Farbenschlag mit weißer Hauptfarbe und schwarzen Zeichnungsanlagen erhĂ€lt die Farbenschlagsbezeichnung weiß-schwarzgezeichnet.

Paduaner

FarbenschlÀge:
Tollbunt: HAHN und HENNE fast gleich gefĂ€rbt. Die Gefiederfarbe ist auf ca. 50 Prozent hellrotbraun bis dunkelockerfarbig und zu je ca. 25 Prozent schwarz und weiß auf den Federn unregelmĂ€ĂŸig gezeichnet (gemasert) und ĂŒber den ganzen Körper möglichst gleichmĂ€ĂŸig verteilt. Federn ĂŒberwiegend mit schwarzem Rand, d.h. mehr oder weniger ausgeprĂ€gter SĂ€umung. Haube, Schwingen und Schwanz zeigen mehr Weißanteil. Einzelne rein weiße Handschwingen gestattet. Untergefieder graubraun. [
] Grobe Fehler: Rein weiße FedernAreale im RumpfgefiederKörpergefieder; breite, schwarze RundumsĂ€umung.

SultanhĂŒhner

Gesamteindruck:Eine Zwischenform vonGroßrasse, deren GrĂ¶ĂŸe eine Mittelstellung zwischen Groß- und Zwerg­hĂŒhnern einnimmt; Gedrungener Körperbau mit kurzer, tief gebauter Land­huhn­form auf kaum mittelhoher Stellung [
]

Kopf: kurz; mit halbkugelförmigerstarke SchÀdelerhöhung, auf der die Haubeeine Vollhaube sitzt.
Gesicht: möglichst federarmklein.
Kehllappen: sehr klein, vom Bart verdeckt.
Schnabel: kurz; starkOberschnabel deutlich gebogen; mit großen Nasenlöchernaufgetriebenen Nasenlöchern; möglichst mit angedeuteten hufeisenförmig aufgeworfenen Sattel, davor ein fleischiger Punkt oder eine kleine Fleischwarze gestattet.
Haube: möglichst hoch angesetzte, gut zurĂŒckgeworfene, sehr dichte, aus krĂ€ftigen, breiten, langen Federn bestehende Rundhaube; durch den Kamm wirkt die Haube vorne etwas flacher; Augen und Sichtfeld freilassend; Beurteilung der Sichtfreiheit ist nach den aktuellen BeschlĂŒssen und Richtlinien vorzunehmen.rund; dicht; vielfach leicht gescheitelt, jedoch gut den Blick der Augen freilassend.
Schenkel: breit angesetzt; kurz; sehr voll befiedert mit gut ausgeprÀgtenlangen, weichen Stulpen.
LĂ€ufe: knapp mittellang, sehr stark an der Außenseite dicht befiedert; blau, auch fleischfarbig gestattet.
Zehen: fĂŒnfzehig; gut getrennt; Außen- und Mittelzehen dicht befiedert.

Rassemerkmale Henne:
Gedrungener in Form und tiefer gestellt als der Hahn; mit voller, breiter, tief getragener Brust, sehr vollemvolle, flaumigflaumreichbefiedertem Hin­terteilbefiederte Hinterpartie und stĂ€rker ausgebildetem Sattel; Kamm und Kehllappen sehr klein; die kugelförmige Vollhaube ist fest und dicht, aber nicht hĂ€ngend. Haube und Bart mĂŒssen die Sichtfreiheit gewĂ€hrleistenvolle Kugelhaube darf höchstens eine Andeu­tung von Scheitel zeigen, den Blick der Augen freilassend.

Grobe Fehler Rassemerkmale:
Grobe oder zu eckige Form; zu hohe Stel­lung; allzu gering entwickelte oder schiefe Haube; Fehlen der Laufbefiederung und jeglicheroder Stulpenbildung; Fehlen der fĂŒnften Zehe; blaue Haut; fehlende aufgetriebene Nasenlöcher; fehlende SchĂ€delerhöhung (Protuberanz); schopfartige oder schiefe Haube; schiefer Nasensattel; ĂŒberhĂ€ngende AugenwĂŒlste; eingeschrĂ€nkte Sichtfreiheit.

EingeschrÀnkte Sichtfreiheit in Augenhöhe des Betrachters ergibt die Bewertungsnote u0.

FarbenschlÀge:
Weiß: Rein weiß. Bei blauer Lauffarbe gelber Schein des Ge­fieders, besonders bei den HĂ€hnen, gestattet.

Annaberger HaubenstrupphĂŒhner

Schnabel: krÀftig; Oberschnabel deutlich gebogen; etwas aufgetriebene Nasenlöcher;mit aufgetriebenen Nasenlöchern und möglichst hufeisenförmig aufgeworfenem Sattel, davor ein fleischiger Punkt oder eine kleine Fleischwarze gestattet; hornfarbig bis schwarz, je nach Farbenschlag.

Grobe Fehler Rassemerkmale: [
] fehlende aufgetriebene Nasenlöcher; SchĂ€delerhöhung (Protuberanz); schiefer Nasensattel [
]

EingeschrÀnkte Sichtfreiheit in Augenhöhe des Betrachters gilt als Ausschlussfehler und wird mit u 0 Punkte bewertet.

Appenzeller Spitzhauben

Schnabel: krĂ€ftig; Oberschnabel deutlich gebogen; blĂ€ulich; mit stark aufgetriebenen Nasenlöchern und möglichst hufeisenförmig aufgeworfenem SattelSchnabelrĂŒcken, davor ein fleischiger Punkt oder eine kleine Fleischwarze gestattet.

Grobe Fehler Rassemerkmale: [
]  KrĂ€henschnabel ohnefehlende aufgetriebene Nasenlöcher; SchĂ€delerhöhung (Protuberanz); schiefer Nasensattel [
]

EingeschrÀnkte Sichtfreiheit in Augenhöhe des Betrachters gilt als Ausschlussfehler und wird mit u 0 Punkte bewertet.

La FlĂšche

Schnabel: mittellang; Oberschnabel deutlich gebogen; mit aufgetriebenenaufgeweiteten Nasenlöchern der SchnabelrĂŒcken mit hufeisenförmigem Quersattel, darin eine kleine, unscheinbare Fleischwarze;und möglichst hufeisenförmig aufgeworfenem Sattel, davor ein fleischiger Punkt oder eine kleine Fleischwarze gestattet; Farbe siehe FarbenschlĂ€ge.

Grobe Fehler Rassemerkmale: [
] fehlende aufgeweitete Nasenlöcher; schiefer Nasensattel  [
]

Brabanter und Zwerg-Brabanter

Gesicht: vom Bart nahezu verdeckt.mit mehr oder weniger kleinen Federn besetzt.
Ohrscheiben: klein, Farbe belanglos; vom Backenbart verdeckt.
Schnabel: mittellang, krĂ€ftig und der Oberschnabel gebogen; an der Spitze gebogen;aufgetriebene Nasenlöcher und möglichst hufeisenförmig aufgeworfener Nasensattel - davor mit kleiner Fleischwarze oder ohne;aufgeworfene Nasenlöcher, dazwischen eine hufeisenförmige Vertiefung mit oder ohne Fleischwarze; Schnabelfarbe je nach Farbenschlag in Anlehnung an die Lauffarbe.
Bart: federreich; stark eingeschnĂŒrt, wodurch eine deutliche dreigeteilte Bartbildung entsteht. Der Kinnbart bedeckt die Kehle vollkommen. Der Backenbart gut entwickeltreicht seitlich bis in die Augenhöhe, ohne die Sicht zu behindern;Augen und Sichtfeld frei lassend.
Haube: aufrecht stehende, nach oben ziemlich spitz auslaufende und an den Seiten zusammengedrĂŒckt erscheinende Helmhaube. Die lĂ€ngsten der vorderen Haubenfedern können ein wenig nach vorn gebogen sein, die hinteren sollten leicht der Nackenlinie folgen. Augen und Sichtfeld freilassend; Beurteilung der Sichtfreiheit ist nach den aktuellen BeschlĂŒssen und Richtlinien vorzunehmen.

Grobe Fehler Rassemerkmale: [
] Protuberanz; fehlende aufgetriebene Nasenlöcher; schiefer Nasensattel [
]

EingeschrÀnkte Sichtfreiheit in Augenhöhe des Betrachters gilt als Ausschlussfehler und wird mit u 0 Punkte bewertet.

Bergische KrÀher, Bergische Zwerg-KrÀher

Rassemerkmale Henne: [
]  Leicht umliegende Kammfahne gestattet.Mittelgroßer Stehkamm, der sich in der hinteren HĂ€lfte umlegen kann ohne das Auge zu verdecken.

KrĂŒper

Herkunft: Alter nordwesteuropÀischer Landhuhnschlag.

Gesamteindruck: [
] Neben der kurzbeinigen Variante sind auch langbeinige Tiere anerkannt, die in der Zucht aus TierschutzgrĂŒnden als Anpaarungspartner benötigt werden. Diese zeigen lĂ€ngere und dĂŒnnere LĂ€ufe sowie einen höheren Stand.

Hals: kurz; gedrungen durch den vollen, langen Behang; nach vorn getragen.
Augen: groß; rot bis dunkelbraun; bei Gesperbert orangerot gestattet.
LĂ€ufe: kurz; sichtbar; Farbe siehe FarbenschlĂ€ge. Bei der langbeinigen Variante lĂ€ngere, dĂŒnnere und deutlicher sichtbare LĂ€ufe.

Rassemerkmale Henne: [
] LĂ€ufe kurz, sichtbar - bei der langbeinigen Variante lĂ€ngere, dĂŒnnere und deutlicher sichtbare LĂ€ufe; Kamm möglichst aufrechtstehend und mĂ€ĂŸig entwickelt; hinten umliegender Kamm ist gestattet.

Grobe Fehler Rassemerkmale: Zu hohe Stellung (außer bei langbeiniger Variante); [
]

FarbenschlÀge:
Schwarz: Bisherige Farbenschlagsbeschreibung wird ungĂŒltig und wie folgt neu gefasst:
Sattes Schwarz mit grĂŒnem Glanz und dunklem Untergefieder. Lauf- und Schnabelfarbe dunkelschiefergrau bis schwarz.
Grobe Fehler: mattes Gefieder; Bronzeglanz, mit violetten Streifen durchsetztes Gefieder; andersfarbige Federn; Schilf.

Weiß: Bisherige Farbenschlagsbeschreibung wird ungĂŒltig und wie folgt neu gefasst:
Reines Weiß; leichter gelber Anflug im Schmuckgefieder des Hahnes gestattet. Lauf- und Schnabelfarbe blĂ€ulich weiß bis schieferblau.
Grobe Fehler: starker gelber Anflug, andersfarbige Federn.

Gesperbert: Bisherige Farbenschlagsbeschreibung wird ungĂŒltig und wie folgt neu gefasst:
Jede Feder in mehrfachem Wechsel von Schwarz und Lichtblau leicht bogig quer gesperbert. Beim Hahn in gleicher Breite; bei der Henne sind die dunklen Federteile breiter als die hellen. Daher wirkt die Henne dunkler als der Hahn. Die Zeichnung ist nicht scharf, das Untergefieder nur schwach gezeichnet. Lauf- und Schnabelfarbe fleischfarbig mit dunklem Anflug, insbesondere bei der Henne.
Grobe Fehler: stark verschwommene Sperberung; fehlende Sperberung im Schwanz oder in den Schwingen; viel Weiß in den Sicheln; Rostton im Gefieder, besonders im Hals- und Sattelbehang sowie auf den FlĂŒgeldecken des Hahnes; starkes Schilf.

Schwarz-Weißgedobbelt: Bisherige Farbenschlagsbeschreibung wird ungĂŒltig und wie folgt neu gefasst:
HAHN: Kopf silberweiß. Hals- und Sattelbehang silberweiß, jede Feder mit schwarzer Spitze, rußig wirkend, ohne Schaftstrich; Schultern möglichst silberweiß; FlĂŒgeldeckfedern weiß mit grobem schwarzem Saum, die zwei bis drei Binden bilden (dreireihige Binden bevorzugt); Außenfahnen der Armschwingen weiß mit leichter schwarzer SĂ€umung. Handschwingen weiß mit unregelmĂ€ĂŸigen schwarzen Einlagerungen. Brust schwarz mit seitlicher, zum Teil verdeckter und möglichst reiner silberweißer Dobbelung (schwarze Feder mit einem der FedergrĂ¶ĂŸe und -form angepassten silberweißen Innenfeld), die auch im OberrĂŒcken, vom Halsbehang verdeckt, vorhanden sein sollte. Bauch, Schenkel und Hinterpartie schwarz, einzelne gedobbelte Federn gestattet; Schwanz schwarz mit grĂŒnem Glanz. Dunkles Untergefieder.
HENNE: Hals, Sattel, Schwanz und Bauchpartie schwarz, weiße Schaftstriche im unteren Teil des Halsbehanges und leichte weiße Einlagerungen in den großen Schwanzdeckfedern gestattet. Weiße Federkiele der Steuerfedern gestattet. Seitliche Brust und OberrĂŒcken schwarz mit teilweise verdeckter silberweißer Dobbelung (schwarze Feder mit einem der FedergrĂ¶ĂŸe und –form angepassten silberweißen Innenfeld), im RĂŒcken meist gleichmĂ€ĂŸiger und besonders runder als beim Hahn. Armschwingen silberweiß mit leichter schwarzer SĂ€umung. Handschwingen weiß mit unregelmĂ€ĂŸigen schwarzen Einlagerungen. Große FlĂŒgeldeckfedern weiß mit grober schwarzer SĂ€umung, zwei Binden bildend. Dunkles Untergefieder.
Lauf- und Schnabelfarbe schieferfarbig.
Grobe Fehler: Zerrissene bzw. fehlende SÀumung/Dobbelung, DoppelsÀumung, glanzloses Gefieder.

Schwarz-Gelbgedobbelt: Bisherige Farbenschlagsbeschreibung wird ungĂŒltig und wie folgt neu gefasst:
Grundfarbe und Zeichnungsanlage wie beim Farbenschlag Schwarz-Weißgedobbelt, jedoch goldgelb bis goldbraun an Stelle von weiß.
Lauf- und Schnabelfarbe schieferfarbig.
Grobe Fehler: Zerrissene bzw. fehlende SÀumung/Dobbelung, DoppelsÀumung, glanzloses Gefieder; Schilf.

Rebhuhnhalsig (Rebhuhnfarbig):
Lauf- und Schnabelfarbe schieferfarbig.

Zwerg-KrĂŒper

Gesamteindruck: [
] Neben der kurzbeinigen Variante sind auch langbeinige Tiere anerkannt, die in der Zucht aus TierschutzgrĂŒnden als Anpaarungspartner benötigt werden. Diese zeigen lĂ€ngere und dĂŒnnere LĂ€ufe sowie einen höheren Stand.

LĂ€ufe: kurz; sichtbar; Farbe siehe unter FarbenschlĂ€ge. Bei der langbeinigen Variante lĂ€ngere, dĂŒnnere und deutlicher sichtbare LĂ€ufe.

Rassemerkmale Henne: [
] LĂ€ufe kurz, sichtbar - bei der langbeinigen Variante lĂ€ngere, dĂŒnnere und deutlicher sichtbare LĂ€ufe. [
]

Grobe Fehler Rassemerkmale: Zu hohe Stellung (außer bei langbeiniger Variante); viel zu lange LĂ€ufe (außer bei langbeiniger Variante); [
]

FarbenschlÀge:
Weiß: Reines Weiß; [
]

EulenbarthĂŒhner

Grobe Fehler Rassemerkmale: [
] fehlende aufgeworfene Nasenlöcher.

FarbenschlÀge:
Isabell-Perlgraugetupft: Hauptfarbe satt rahmgelbledergelb [
]

EulenbarthĂŒhner und Zwerg-EulenbarthĂŒhner

Gesicht: rot; mit einzelnen kleinen Federn besetzt.teilweise vom Bart verdeckt.
Ohrscheiben: klein; weiß;Farbe belanglos; vom Bart verdeckt.
Schnabel: mittellang; krĂ€ftig; an der Spitze gebogen; aufgeworfene Nasenlöcher.Oberschnabel deutlich gebogen; mit aufgetriebenen Nasenlöchern und möglichst hufeisenförmig aufgeworfenem Sattel, davor ein fleischiger Punkt oder eine kleine Fleischwarze gestattet. Farbe in Anlehnung an Lauffarbe.
Bart: voll; federreich; ungeteilter Kinn- und Backenbart. Der Bart bedeckt die Kehle vollstÀndig und reicht bis in Augenhöhe.Kinnbart bedeckt die Kehle vollkommen. Backenbart gut entwickelt. Augen und Sichtfeld frei lassend.
Schopf: klein; aus wenigen schmalen Federchen gebildet; auf der verdickten Kopfhaut sitzend. Augen und Sichtfeld frei lassend.

Grobe Fehler Rassemerkmale:Zu leichte Tiere; zu wenig Bartbildung; geteilter Bart; stark abfallende Körperhaltung; Missbildung der KammhörnerKammhörnchen; sichtbare Ohrscheiben oder Kehllappen; fehlende aufgeworfene Nasenlöcher; schiefer Nasensattel.

Farbenschlagsbeschreibung der gedobbelten FarbenschlĂ€ge der Bergischen KrĂ€her, Bergischen SchlotterkĂ€mme und Bergischen Zwerg-SchlotterkĂ€mme: Bisherige Farbenschlagsbeschreibungen werden ungĂŒltig und wie folgt neu gefasst:

Schwarz-Goldbraungedobbelt:
HAHN: Kopf goldbraun. Hals- und Sattelbehang goldbraun, jede Feder mit schwarzer Spitze, rußig wirkend, ohne Schaftstrich; Schultern möglichst goldbraun; FlĂŒgeldeckfedern goldbraun mit grobem schwarzem Saum, die zwei bis drei Binden bilden (dreireihige Binden bevorzugt); Außenfahnen der Armschwingen goldbraun mit leichter schwarzer SĂ€umung. Handschwingen goldbraun mit unregelmĂ€ĂŸigen schwarzen Einlagerungen. Brust schwarz mit seitlicher, zum Teil verdeckter und möglichst reiner goldbrauner Dobbelung (schwarze Feder mit einem der FedergrĂ¶ĂŸe und -form angepassten goldbraunen Innenfeld), die auch im OberrĂŒcken, vom Halsbehang verdeckt, vorhanden sein sollte. Bauch, Schenkel und Hinterpartie schwarz, einzelne gedobbelte Federn gestattet; Schwanz schwarz mit grĂŒnem Glanz.
HENNE: Hals, Sattel, Schwanz und Bauchpartie schwarz, goldbraune Schaftstriche im unteren Teil des Halsbehanges und leichte goldbraune Einlagerungen in den großen Schwanzdeckfedern gestattet. Goldbraune Federkiele der Steuerfedern gestattet. Seitliche Brust und OberrĂŒcken schwarz mit teilweise verdeckter goldbrauner Dobbelung (schwarze Feder mit einem der FedergrĂ¶ĂŸe und –form angepassten goldbraunen Innenfeld), im RĂŒcken meist gleichmĂ€ĂŸiger und besonders runder als beim Hahn. Armschwingen goldbraun mit leichter schwarzer SĂ€umung. Handschwingen goldbraun mit unregelmĂ€ĂŸigen schwarzen Einlagerungen. Große FlĂŒgeldeckfedern goldbraun mit grober schwarzer SĂ€umung, zwei Binden bildend.

Grobe Fehler: Zerrissene bzw. fehlende SÀumung/Dobbelung, DoppelsÀumung, glanzloses Gefieder; Schilf.
Schwarz-Weißgedobbelt:
HAHN: Kopf silberweiß. Hals- und Sattelbehang silberweiß, jede Feder mit schwarzer Spitze, rußig wirkend, ohne Schaftstrich; Schultern möglichst silberweiß; FlĂŒgeldeckfedern weiß mit grobem schwarzem Saum, die zwei bis drei Binden bilden (dreireihige Binden bevorzugt); Außenfahnen der Armschwingen weiß mit leichter schwarzer SĂ€umung. Handschwingen weiß mit unregelmĂ€ĂŸigen schwarzen Einlagerungen. Brust schwarz mit seitlicher, zum Teil verdeckter und möglichst reiner silberweißer Dobbelung (schwarze Feder mit einem der FedergrĂ¶ĂŸe und -form angepassten silberweißen Innenfeld), die auch im OberrĂŒcken, vom Halsbehang verdeckt, vorhanden sein sollte. Bauch, Schenkel und Hinterpartie schwarz, einzelne gedobbelte Federn gestattet; Schwanz schwarz mit grĂŒnem Glanz. Dunkles Untergefieder.
HENNE: Hals, Sattel, Schwanz und Bauchpartie schwarz, weiße Schaftstriche im unteren Teil des Halsbehanges und leichte weiße Einlagerungen in den großen Schwanzdeckfedern gestattet. Weiße Federkiele der Steuerfedern gestattet. Seitliche Brust und OberrĂŒcken schwarz mit teilweise verdeckter silberweißer Dobbelung (schwarze Feder mit einem der FedergrĂ¶ĂŸe und –form angepassten silberweißen Innenfeld), im RĂŒcken meist gleichmĂ€ĂŸiger und besonders runder als beim Hahn. Armschwingen silberweiß mit leichter schwarzer SĂ€umung. Handschwingen weiß mit unregelmĂ€ĂŸigen schwarzen Einlagerungen. Große FlĂŒgeldeckfedern weiß mit grober schwarzer SĂ€umung, zwei Binden bildend. Dunkles Untergefieder.

Grobe Fehler: glanzloses Gefieder; zerrissene bzw. fehlende SÀumung/Dobbelung, DoppelsÀumung.
Schwarz-Gelbgedobbelt:
Grundfarbe und Zeichnungsanlage wie beim Farbenschlag Schwarz-Weißgedobbelt, jedoch goldgelb bis goldbraun an Stelle von Weiß. Lauffarbe schiefergrau.
Grobe Fehler: Analog wie Schwarz-Weißgedobbelt; Schilf

Chabo

Gesamteindruck: [
] Neben der kurzbeinigen Variante sind auch langbeinige Tiere anerkannt, die in der Zucht aus TierschutzgrĂŒnden als Anpaarungspartner benötigt werden. Diese zeigen im Vergleich zur Musterbeschreibung lĂ€ngere und dĂŒnnere LĂ€ufe sowie einen höheren Stand.

LĂ€ufe: kurz, dick, rund, unbefiedert, nur wenig sichtbar, im Gelenk gut gewinkelt. Bei der langbeinigen Variante lĂ€ngere, dĂŒnnere und deutlicher sichtbare LĂ€ufe.

Grobe Fehler Rassemerkmale: [
]  Hochbeinigkeit (außer bei langbeiniger Variante); dĂŒnne LĂ€ufe (außer bei langbeiniger Variante); [
]

Bantam

Schwanz: [
]  ziemlich hoch, jedoch nicht steil getragen - oberste Stelle des Schwanzes auf Kopfhöhe [
]
Kamm: [
] sich nach hinten verjĂŒngend und in langem, geradem Dorn auslaufend. [
] VerhĂ€ltnis von Kammkörper zu Dorn entspricht 2 zu 1.
Kehllappen: rund; glatt; fein geperlt.
Ohrscheiben: groß; rund; glatt; dick; rein weiß; emailleartig glĂ€nzend; in Drittelung zu Gesicht und Kehllappen passend.

Rassemerkmale Henne: [
] FlĂŒgel etwas höher getragen. [
]

FarbenschlÀge:
Schwarz: [
] Schnabel- und Lauffarbe dunkel schieferfarbig bis schwarz, bei Àlteren Tieren etwas heller werdend. [
]
Lauffarbe bei Weiß, Gelb, Gold-/Silber-/Orangehalsig, Blau-Goldhalsig, Rotgesattelt, Weiß-/Gelb-Schwarzcolumbia, Gold-/Zitron-porzellanfarbig, Gelb mit weißen Tupfen: Lauffarbe weißhell hornfarbig.
Gelb: Grobe Fehler: [
] zu starker BronzetonMessington im Schwanz [
]
Blau-GesĂ€umt: [
] Beim Hahn erscheinen Hals- und Sattelbehang sowie FlĂŒgeldecken im etwas dunkleren Farbtonschwarzblau. [
] Augenfarbe rotbraundunkelrot.
Gesperbert: Lauffarbe weißhell hornfarbig, dunkle EinlagerungenFlecke gestattet. [
]
Wildfarbig: Augenfarbe dunkelrotrotbraun.
Goldhalsig: HAHN: Kopf, goldfarbig. Hals- und Sattelbehang intensiv goldgelb mit schwĂ€rzlichen bis schwarzen Schaftstrichen, zum Grund hin teils mit schwĂ€rzlich braun, fein melierten Schaftstrichen und teils schmalen, goldfarbigen Federkielen; [
] HENNE: Kopf und Halsbehang goldgelb mit schwĂ€rzlichen bis schwarzen Schaftstrichen. [
]
Blau-Goldhalsig: HAHN: Kopf intensiv goldgelb. Hals- und Sattelbehang intensiv goldgelb mit blÀulichen bis blauen Schaftstrichen, zum Grund hin teils mit graubraun, fein melierten Schaftstrichen und schmalen, goldgelben Federkielen; [
] Sichelfedern schwÀrzlich blau bis blauschwarz. Brust, Bauch und Schenkel blaugrau, mit schmalem, etwas dunklerem Saum.
Silberhalsig: HAHN: Kopf silberweiß. Hals- und Sattelbehang silberweiß mit schwĂ€rzlichen bis schwarzen Schaftstrichen, zum Grund hin teils fein grau melierten Schaftstrichen und schmalen, weißen Federkielen. [
] HENNE: Kopf und Halsbehang weiß mit schwĂ€rzlichen bis schwarzen Schaftstrichen. [
]
Orangehalsig: HAHN: Kopf orangefarbig. Hals- und Sattelbehang zart orangefarbig mit schwĂ€rzlichen bis schwarzen Schaftstrichen, zum Grund hin teils mit schwĂ€rzlich braun, fein melierten Schaftstrichen und schmalen, orangen Federkielen; [
] HENNE: Kopf und Halsbehang zart orange mit schwĂ€rzlichen bis schwarzen Schaftstrichen.
Schwarz-Weißgescheckt: Lauffarbe weißhell hornfarbig mit dunklen EinlagerungenFlecken.
Gold-Porzellanfarbig: HAHN: Brust, Schenkel und die beiden FlĂŒgelbinden gleichmĂ€ĂŸiges, reines, saftigessattes dunkles Goldgelb mit annĂ€hernd runden, lackreichen, schwarzen Tupfen; [
] beim Junghahn ist die Perlung im gesamten Farbbild nur angedeutet. [
] Schwanz schwarz mit GrĂŒnlack, mit weißer Endzeichnung beim Althahn, bei Jungtieren gestattet. HENNE:  [
] Etwas hellerer GoldtonFarbton auf der Brust gestattet. Halsbehang heller. Schwanz schwarz mit weißen Endtupfenweißer Endzeichnung bei Althenne, bei Jungtieren gestattet. Grobe Fehler: fehlende FlĂŒgelbindenzeichnung

Altenglische Zwerg-KĂ€mpfer

Goldhalsig: HAHN:  Halsbehang dunkel goldorange, am Kopf am dunkelsten, nach unten heller werdend, möglichst mit angedeuteten Schaftstrichen. Sattelbehang wie hellsterunterer Teil des Halsbehanges, angedeutete Schaftstriche gestattetohne Schaftstriche.
Grobe Fehler: Beim HAHN:  Wesentliche Abweichungen in Gefiederzeichnung und -farbe, insbesondere sehr unreinestark rußige oder zu helle Halsfarbe bei HĂ€hnen; starkes Schilf.
Silberhalsig mit OrangerĂŒcken:
HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang stroh­­­gelb, angedeutete Schaftstriche gestattetohne schwarze Schaftstriche. [
]
Silberhalsig:
Grobe Fehler: Wesentliche Abweichungen in der Gefiederzeichnung und -farbe, insbesondere sehr unreinestark rußige Halsfarbe und starker gelber Anflug bei den HĂ€hnen; starker Rost im Mantelgefieder der Hennen.

Moderne Englische Zwerg-KĂ€mpfer

Goldhalsig: HAHN: Halsbehang leuchtend goldorange, am Kopf am dunkelsten, nach unten heller werdend, angedeutete Schaftstriche gestattetohne schwarze Schaftstriche. Sattelbehang wie hellster Teil des Hals­behanges, angedeutete Schaftstriche gestattetohne Schaftstriche. [
]
Grobe Fehler: Beim HAHN: Schwarze Schaft­striche in den BehĂ€ngen; stark rußige oder zu helle Halsfarbe; [
]
Silberhalsig mit OrangerĂŒcken:
HAHN: Kopf, Hals- und Sattelbehang stroh­­­gelb, angedeutete Schaftstriche gestattetohne schwarze Schaftstriche. [
]

Appenzeller Zwerg-Spitzhauben

Schnabel: mittellang; Oberschnabel deutlich gebogen; mit aufgetriebenen Nasenlöchern bei und möglichst hufeisenförmig aufgeworfenem SattelSchnabelrĂŒcken,davor ein fleischiger Punkt oder eine kleine Fleischwarze gestattet; blĂ€ulich hornfarbig.

Grobe Fehler Rassemerkmale: [
]  KrĂ€henschnabel ohnefehlende aufgetriebene Nasenlöcher; schiefer Nasensattel; SchĂ€delerhöhung (Protuberanz) [
]

EingeschrÀnkte Sichtfreiheit in Augenhöhe des Betrachters gilt als Ausschlussfehler und wird mit u 0 Punkte bewertet.

Zwerg-La FlĂšche

Kopf: mittelgroß; ziemlich breit; mit verdickter Haut, auf der ein kleiner Schopf sitzt.
Schnabel: mittellang; mit großen, aufgeweiteten Nasenlöchern; die eine kleine Rinne zwischen sich bilden, aus der sich der NasenrĂŒcken hoch aufwölbt, an dessen Grund eine kleine Fleischwarze sitzt.Oberschnabel deutlich gebogen; mit aufgetriebenen Nasenlöchern und möglichst hufeisenförmig aufgeworfenem Sattel, davor ein fleischiger Punkt oder eine kleine Fleischwarze gestattet;

Grobe Fehler Rassemerkmale: [
] fehlende aufgeweitete Nasenlöcher; schiefer Nasensattel  [
]

Haselbachtal, im Juni 2024
Christoph GĂŒnzel, PrĂ€sident
Heinrich Wenzel, Vorsitzender BZA
Ulrich Freiberger, Obmann Sparte GeflĂŒgel BZA