ZUKUNFT DER EUROPASCHAUEN
Die Arbeitsgruppe „Zukunft“ präsentierte ein neues Vierjahresmodell, um europäische Schauen langfristig wirtschaftlich und organisatorisch tragfähig aufzustellen:
• Alle 4 Jahre: Eine allgemeine, spartenübergreifende Europaschau.
• Zwischenjahre: Dezentrale, rassebezogene Europaschauen.
• Zwei Jahre nach Hauptschau: Optionale spartenbezogene Europaschauen.
Dieses Modell entlastet die Ausrichter und gibt auch kleineren Verbänden die Chance, internationale Events
durchzuführen. Zudem wird die Idee eines zentralen „Platzes der Begegnung“ anstelle von Länderkojen geprüft.
TERMINE & VORSCHAU
• Europaschau 2028: Sie findet vom 17. bis 19. November 2028 im polnischen Kielce statt. Die erfolgreiche Europaschau 2025 in Nitra (Slowakei) wurde nochmals gewürdigt.
• Europatagung 2027: Vom 6. bis 8. Mai 2027 in Peć (Kosovo), wobei ein um einen Tag verkürztes Tagungsformat erprobt wird.
BERICHTE AUS DEN SPARTEN
Sparte Geflügel
Die sehr erfolgreiche und zeitintensive Sitzung war mit Vertretern aus 20 Ländern besetzt, darunter Lettland als neues Kandidatenland. Der Rückblick auf die Europaschau in Nitra fiel äußerst positiv aus. Für die kommenden zwei
Jahre wurden sechs neue Anträge für rassespezifische Europaschauen genehmigt. Zudem wurden die Austragungsorte zukünftiger Preisrichtertagungen beschlossen:
- 2027 in Rumänien, 2028 in Dänemark und
- 2029 in Deutschland.
Eine Sonderschulung soll 2027 in Polen stattfinden.
Sparte Tauben
An der zügig durchgeführten Sitzung nahmen 32 Delegierte aus 19 Nationen teil. Auch hier fiel die Bilanz der 30. EESchau in Nitra sehr erfreulich aus; ein besonderes Highlight war die rassebezogene Schau der Wiener und Budapester
Tümmler. Ab dem 1. Januar 2027 werden geschützte EEFußringe eingeführt. Für die Saison 2026 wurden vier, für die Jahre 2027 bis 2029 bereits acht weitere rassebezogene Europaschauen genehmigt. Die nächste Preisrichtertagung
findet im September 2026 in Banja Luka statt.
