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Änderung der Tierimpfstoff-Verordnung

Der Bundesrat hat auf seiner Sitzung im M├Ąrz der vom Bundestag eingereichten ├änderung der Tierimpfstoff-Verordnung zugestimmt.

Mit dieser ├änderung ist es m├Âglich, dass Tier├Ąrzte Impfstoffe gegen die Newcastle-Krankheit, die ├╝ber das Trinkwasser verabreicht werden, auch an nicht gewerbs- oder berufsm├Ą├čige Tierhalter, wie z.B. Rassegefl├╝gelz├╝chter abgeben k├Ânnen. Vorraussetzungen sind nat├╝rlich wie bei gewerblichen Tierhaltern, dass eine Dokumentation stattfindet und die Tier├Ąrzte die Tierbest├Ąnde kennen.

Unabh├Ąngig davon setzt sich der BDRG weiter daf├╝r ein, dass der aus wissenschaftlicher Sicht ausreichende und seit Jahrzehnten bew├Ąhrte Impfintervall von 12 Wochen rechtsverbindlich wieder m├Âglich wird, obwohl die Pharmakonzerne nicht aus Gr├╝nden der Tierseuchenbek├Ąmpfung, sondern aus rein kommerziellen Gr├╝nden den Intervall im Beipackzettel auf 6 Wochen verk├╝rzten. Wir halten Sie hierzu auf dem Laufenden und werden Sie informieren, sobald es Neuigkeiten gibt.

Dr. Michael G├Âtz

Tier- und Artenschutzbeauftragter