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1921 ÔÇô 2021. Einhundert Jahre Nutzgefl├╝gel-Zuchtverein Klecken und Umgebung

Der Nutzgefl├╝gel ÔÇô Zuchtverein (NGZV) Klecken und Umgebung wurde am 5. November 1921 gegr├╝ndet und feierte somit im vergangenen Jahr sein einhundertj├Ąhriges Vereinsjubil├Ąum. Klecken befindet sich am s├╝dlichen Hamburger Stadtrand auf nieders├Ąchsischem Gebiet und geh├Ârt dem Landesverband Hannover an. Mit 285 Mitgliedern ist Klecken der gr├Â├čte Verein im Kreisverband L├╝neburger Heide.

Wie alles begann

Der Erste Weltkrieg war vorbei, die Hungerwinter waren vor├╝ber. Trotzdem herrschte ├╝berall noch Not. Viele Leute erzeugten ihre Nahrungsmittel selber, in gro├čen G├Ąrten, wozu auch Kleintierhaltung geh├Ârte. So auch in den damaligen Gemeinden Gro├č Klecken und Klein Klecken sowie in den umliegenden D├Ârfern im Landkreis Harburg. Wohl mag es aber zu damaliger Zeit schon Liebhaber gegeben haben, die sich neben den guten Nutzeigenschaften Rassetiere zur Liebhaberzucht gehalten haben. Zumindest fanden schon zu damaliger Zeit Kreisgefl├╝gelschauen in DittmerÔÇÖs Tivoli in Harburg ÔÇô Wilstorf statt. Harburg, im Jahr der Vereinsgr├╝ndung, war Mittelpunkt des Landkreises Harburg und geh├Ârte seinerzeit zur Provinz Hannover. 1937 wurde die Stadt Harburg durch das Gro├č Hamburg Gesetz der Hansestadt Hamburg einverleibt, der Landkreis Harburg geh├Ârt aber weiterhin zu Niedersachsen. Was nun genau die Gr├╝nde daf├╝r waren, dass sich am 5. November 1921 neun M├Ąnner aus Gro├č- und Klein Klecken, aus Eckel und Eickst├╝ve im Bahnhofshotel Willers trafen und den NGZV Klecken gr├╝ndeten, geht aus dem Gr├╝ndungsprotokoll nicht hervor. Die Vereinsgr├╝nder z├Ąhlten zu den sogenannten, kleinen LeuteÔÇś und waren von Beruf G├Ąrtner, Kleink├Âtner, Bahnarbeiter, Gastwirt, Postbote oder Bahnhofsmeister. Erster Vorsitzender wurde Johann Siewertsen. Gro├če Bauern geh├Ârten nicht zu den Mitgliedern der ersten Stunde und blieben auch in den Folgejahren dem Verein fern. Regelm├Ą├čige monatliche Versammlungen, wo auch die zweimal im Monat erscheinenden Fachzeitung ÔÇÜNorddeutscher Gefl├╝gelhofÔÇś ausgetauscht wurde bestimmte das Vereinsleben der ersten Jahre. Die Abhaltung eines gro├čen Silvesterballs sollte von den ├Âkonomischen Schwierigkeiten der damaligen Zeit etwas ablenken und im April 1923 wurde das gesamte Barverm├Âgen des Vereins in K├╝kengr├╝tze investiert, so dass an 10 Mitglieder je 4 Pfund K├╝kengr├╝tze zum Preis von 500 Mark je Pfund abgegeben werden konnte. Mit Einf├╝hrung der Rentenmark am 15. November 1923 konnte Hermann Hagel aus Eickst├╝ve als nunmehr vierter Kassenwart des noch jungen Vereins mit der ordnungsgem├Ą├čen F├╝hrung des Kassenbuchs beginnen. Zu Silvester 1923 gab es wieder einen Ball und der ├ťberschuss sollte f├╝r die erste Ausstellung 1924 verwendet werden. Auf der Generalversammlung 1924 tauschten dann der erste Vorsitzende Johann Siewertsen und der zweite Vorsitzende Albert Pauls ihre ├ämter. Pauls f├╝hrte den Verein von nun an bis ins Jahr 1953. Am 7. Dezember 1924 war es endlich soweit. Nach intensiver Vorbereitung trafen sich 39 Z├╝chter zur ersten Vereinsausstellung des NGZV Klecken. 19 Mitglieder hatten die Veranstaltung mit einem Garantiefonds finanziell abgesichert. Neben G├Ąnsen (Emdener und Landg├Ąnsen), waren Pekingenten, Puten und vor allen Dingen gro├če H├╝hner, der Rassen Italiener, Reichsh├╝hner, Ramelsloher, Minorka, Andalusier, Brakel, Sussex, Rhodel├Ąnder und Rheinl├Ąnder zu sehen. Zwergh├╝hner fehlten noch fast komplett. An Taubenrassen waren Strasser, Eistauben, Brieftauben, D├Ąnische Tiger, aber auch Tiere mit der Bezeichnung ÔÇÜunbekanntÔÇś zu sehen. Wurden die Ausstellungsk├Ąfige 1924 noch vom Gefl├╝gelverein Buchholz ausgeliehen, so investierte der Verein in den Folgejahren in eigenen K├Ąfigbestand, so dass bis 1932 regelm├Ą├čig Gefl├╝gelausstellungen stattfinden konnten.

Die Weltwirtschaftskrise und die Kriegsjahre

Die Weltwirtschaftskrise, verursacht durch den amerikanischen B├Ârsencrash machte auch vor den Klecker Z├╝chtern nicht halt. Futtermittelz├Âlle f├╝r Getreide und Arbeitslosigkeit auf der einen Seite sowie mangelnde Preise f├╝r zu verkaufende Eier auf der anderen Seite zwangen den ein oder dem anderen Z├╝chter zur Aufgabe der Rassegefl├╝gelzucht. Der Verein versuchte gegenzusteuern, indem die Mitgliedsbeitr├Ąge f├╝r Arbeitslose gesenkt wurden und versucht wurde, H├╝hnerfutter durch ein sogenanntes Kopplungsverfahren mit Kartoffelflocken und deutsche Sommergerste zu strecken und zu verbilligen. Die ganze Situation blieb f├╝r den NGZV Klecken allerdings unbefriedigend. Hinzu kamen die zunehmend undurchsichtig werdenden politischen Verh├Ąltnisse, die im Januar 1933 zur Machtergreifung der Nationalsozialisten f├╝hrte. Es wurden zwar weiterhin Versammlungen abgehalten und bis 1935 auch Gefl├╝gelausstellungen durchgef├╝hrt, der Verein war aber in der ├ľffentlichkeit weit weniger als noch in den 1920er Jahren pr├Ąsent. Auch der fehlende Eintrag ins Vereinsregister, m├Âgen Gr├╝nde daf├╝r gewesen sein, dass dem Verein die Eingliederung in die NS Verb├Ąnde, beispielsweise in die Reichsfachgruppe Landwirtschaftlicher Gefl├╝gelz├╝chter oder dem Reichsn├Ąhrstand erspart blieb. Bis 1937 wurde der Vereinsbetrieb notd├╝rftig aufrechterhalten und es wurde beschlossen, den Verein aufzul├Âsen. Nach 1937 gab es keine Eintr├Ąge mehr im Kassen- und Protokollbuch die beschlossenen Vereinsaufl├Âsung wurde durch den beginnenden Zweiten Weltkrieg 1939 nicht mehr vollzogen und der Vereinsbetrieb ruht.

Die ersten Jahre der Nachkriegszeit

Nach Kriegsende hatten die Menschen erst einmal andere Sorgen und dachten nicht sofort an eine Wiederaufnahme der Vereinst├Ątigkeit. Geh├Ârten 1931noch 59 Mitglieder dem NGZV Klecken an, so betrug der Mitgliederbestand 1948 lediglich noch 10 Personen. Vereinsaufl├Âsung oder Weiterf├╝hrung, das war die Frage, vor der die Altvorderen 1948 standen. Man entschied sich f├╝r die Weiterf├╝hrung und nach der W├Ąhrungsreform am 20. Juni 1948 meldete der Kassenwart Hermann Hagel den Kassenbestand von 332,60 RM an, damit dieser in Verh├Ąltnis 1:10 in DM umgewandelt werden konnte. Die verbliebenen Vorstandsmitglieder Heinrich Schr├Âder, Lindhorst, August G├Âdckens, Fleestedt, Hermann Hagel, Klecken und vor allen Dingen Albert Pauls, Klecken, r├╝hrten die Werbetrommel und neue Vereinsmitglieder traten dem NGZV Klecken bei. M├Ąnner der ersten Stunde nach Wiederaufnahme der Vereinsaktivit├Ąten nach dem Krieg waren beispielsweise der Klecker Gastwirt Karl Detje, Fritz Pahl aus Westerhof aber auch Walter Wietrek und sein Schwager J├╝rgen Niemeyer, aus Klecken, die 1948 in Harburg eine Rassegefl├╝gelschau besuchten und von nun an im Klecker Verein mitmachen wollten. Gleich im ersten Jahr nach dem Wiederbeginn fand dann auch bei Gastwirt Karl Detje in Klecken die erste Gefl├╝gelausstellung nach dem Krieg mit 170 Tieren statt, zahlenm├Ą├čig deutlich kleiner, als die Schauen vor dem Krieg, aber ein Neuanfang war gemacht.

Die 1950er Jahre ÔÇôKonsolidierung und Aufbau

Die 1950er Jahre k├Ânnen getrost als die Aufbaujahre bezeichnet werden. Der Zulauf an neuen Mitgliedern hielt an, es wurden regelm├Ą├čig Versammlungen abgehalten, mit Themen, die auch auf unseren heutigen Versammlungen noch aktuell sind. Die alten Vorstandsmitglieder zollten dem Alter Tribut und neue Vereinsmitglieder traten an ihre Stelle. Zu nennen sind hier vor allen Dingen Walter Wietrek, der 1950 1. Schriftf├╝hrer wurde und dann 1953 den ├╝berm├Ąchtigen Albert Pauls als 1. Vorsitzenden beerbte. Walter Wietrek f├╝hrte dieses Amt bis 1991 aus, war viele Jahre auch 1. Ausstellungsleiter und wurde sp├Ąter zum Ehrenmitglied und zum Ehrenvorsitzenden ernannt. J├╝rgen Niemeyer wurde 1951 zum Kassierer ernannt und musste nun mit dem Fahrrad Anfang Januar die einzelnen Z├╝chter aufsuchen, um die Mitgliedsbeitr├Ąge zu kassieren. Wenn es kalt war, die H├╝hner schlecht legten und das Eiergeld somit nicht reinkam, dann war manch ein Mitglied nicht in der Lage, den Beitrag in einer Summe zu zahlen und es wurden Abschlagszahlungen vereinbart. J├╝rgen Niemeyer war dann von 1955 bis 1991 1. Schriftf├╝hrer und folgte 1991 Walter Wietrek als 1. Vorsitzenden. 2013 gab er altersbedingt sein Amt als 1. Vorsitzender ab, war aber weiterhin als Beauftragter f├╝r Sonderaufgaben mit Sitz und Stimme im Vorstand f├╝r den NGZV Klecken t├Ątig. Weiterhin war er ├╝ber 40 Jahre Ausstellungsleiter auf den Ausstellungen. Auch er war sp├Ąter Ehrenmitglied und Ehrenvorsitzender. Viele Jugendliche aus Klecken und den umliegenden D├Ârfern verschrieben sich dem NGZV Klecken und traten in den 1950er Jahren in die Jugendgruppe ein. Mit Fritz Pahl, der eine Berufsausbildung als Gefl├╝gelmeister hatte, in Westerhof eine Br├╝terei betrieb und z├╝chterisch die absolute Kapazit├Ąt der 1950er und 1960er Jahre war, ├╝bernahm ein ├Ąu├čerst f├Ąhiges Vereinsmitglied die Jugendgruppe. Hielten die erwachsenen Z├╝chter meistens Wassergefl├╝gel, gro├če H├╝hner und langsam beginnend auch Zwergh├╝hner, so standen bei den Jugendlichen vorzugsweis Tauben hoch im Kurs. Kritik aus der Versammlung wurde aber auch in Richtung der Jugend ge├Ąu├čert, in der Form, dass die Jugendlichen nicht regelm├Ą├čig genug die Versammlungen besuchten und einige Jungs Brieftauben hielten, die sie dann nicht ausstellen konnten. In die Diskussion schalteten sich neben Z├╝chter des eigenen Vereins auch Vorstandsmitglieder der Harburger Gefl├╝gelvereine, die kurioserweise auch immer auf den Klecker Versammlungen anwesend waren und sogar der Superintendant des Kirchenkreises Hittfeld ein, um Vorschl├Ąge zu unterbreiten. Am Ende des Jahrzehnts hatte der Verein rund 75 Mitglieder, es wurden in jedem Jahr Ortsschauen durchgef├╝hrt und zwar jeweils wechselweise im Gasthaus Schmidt, in Klecken und im Gasthaus Prange in Hittfeld. Die Tieranzahl pendelte sich um 350 Nummern ein. Die Versammlungen fanden monatlich bei Karl Detje in Klecken statt, wo auch im Februar die ersten Z├╝chterb├Ąlle mit Damen bei reichlich Grog gefeiert wurden. Erste Gesangsauftritte von Vereinsmitgliedern sorgen f├╝r Stimmung.

Die 1960er Jahre ÔÇôErste Kreisverbandsschau in Klecken

Auch wenn sich der NGZV Klecken stetig positiv entwickelte, so galt der Verein in der Rassegefl├╝gelz├╝chterszene zu Anfang der 1960er Jahre als Provinzverein. Ma├č aller Dinge waren die damals m├Ąchtigen Gefl├╝gelvereine aus L├╝neburg, Winsen, Soltau aber auch die Harburger Vereine Elbe und 03. Die Nachkriegsjahre waren ├╝berwunden und der beginnende Wohlstand ver├Ąnderte auch die Gesellschaft. Freundschaftliche Beziehungen wurden in dieser Zeit besonders zu den Harburger Vereinen und zum RGZV Jork, im Alten Land, gepflegt. Der Z├╝chterball im Februar entwickelte sich weiter. 1960 wurde erstmals eine Drei Mann Kapelle verpflichtet, die f├╝r eine Gage von 75 DM den Abend ├╝ber Tanzmusik spielte. Die Z├╝chterfrauen bereiteten in der K├╝che des Gastwirts Detje, Torten und belegte Brote vor, die abends serviert wurden. Auch Zuchtfreunde der benachbarten Vereine und Preisrichter, die regelm├Ą├čig in Klecken bewerteten, wurden eingeladen, so dass man nun nicht mehr nur unter sich war. Auf den Ausstellungen wurden Verlosungen durchgef├╝hrt und die ├ťbersch├╝sse wurden verwendet, um den K├Ąfig- und Materialbestand stetig aufzustocken. Erste Vereinsausfahrten zum Beispiel nach Celle oder zum Vogelpark Walsrode wurden durchgef├╝hrt, auf der Vereinsausstellung 1966 wurden schon 541 Tiere ausgestellt. In den Monatsversammlungen begann man mehr und mehr interessante Fachvortr├Ąge zu halten und 1965 hatte man mit 110 Mitgliedern erstmalig eine dreistellige Mitgliederzahl. In diesem Jahrzehnt traten auch die Vereinsmitglieder Horst Hoffmann und Karl Kenning in den Verein ein. Horst Hoffmann wirkte fast f├╝nf Jahrzehnte als Materialverwalter und hat mit handwerklichem Geschick und ausdauerndem Flei├č daf├╝r gesorgt, dass das Inventar des NGZV Klecken sich immer in einem erstklassigen Zustand befand. Dar├╝ber hinaus hat er viel Dinge in Eigenbau gefertigt und so den Verein eine Menge Geld an Investitionskosten erspart. Karl Kenning war schon fr├╝her aktiver Gefl├╝gelz├╝chter in Schleswig-Holstein und trat nach seinem Umzug nach Bendestorf in den NGZV Klecken ein. Er war ein wahres Multitalent, hielt Fachvortr├Ąge auf den Versammlungen, f├╝hrte als Jugendwart eine ganze Z├╝chtergeneration in die Erwachsenenklasse und bereicherte mit seinem schauspielerischen Talent viele Z├╝chterb├Ąlle und Er├Âffnungsfeiern bei Ausstellungen. Nicht wenige B├╝rger sind extra wegen Karl Kenning zu den Veranstaltungen der Klecker Z├╝chter erschienen. Zu dieser allgemeinen Entwicklung passt auch die Meldung, Mitte der 1960er Jahre, dass der KV Vorstand, damals m├Ąchtiger Vertreter von 23 Gefl├╝gelvereinen im alten Regierungsbezirk L├╝neburger Heide, sich vorstellen k├Ânnte, einmal eine KV Schau nach Klecken zu vergeben. 1968 war es dann soweit. Soltau, als eigentlicher Ausrichter, hatte die KV Schau wegen Hallenprobleme zur├╝ckgegeben und so trat Klecken an, erstmal eine KV Schau auszurichten. Da in Klecken keine entsprechenden Hallenkapazit├Ąten zur Verf├╝gung standen, nahm man Verhandlungen mit der Nachbargemeinde Hittfeld auf und konnte am 10. und 11. November 1968 in der neuen Mehrzweckhalle in Hittfeld eine KV Schau mit 815 K├Ąfignummern und nahezu 1.000 Tieren durchf├╝hren. Alle Vereinsaktivit├Ąten wurden geb├╝ndelt und auch die Klecker Bev├Âlkerung stiftete gro├čz├╝gige Preise, so dass die KV Schau ein voller Erfolg wurde. Die Mitgliederzahl hatte sich auf 125 Vereinsmitglieder erh├Âht und Klecken stand nun gleichrangig mit den traditionellen Vereinen aus L├╝neburg, Winsen, Celle oder Soltau auf einer Ebene.

Die 1970er Jahre ÔÇôStrukturelle Ver├Ąnderungen im Verein.

Gro├če Ver├Ąnderungen und Neuerungen waren kennzeichnend f├╝r dieses Jahrzehnt. Mit Harm Oldenburg und mit Manfred Schwope wechselten Anfang der 1970er Jahre zwei Jungz├╝chter in die Erwachsenenabteilung, die nachhaltig den Verein pr├Ągen sollten. Manfred Schwope war perspektivisch f├╝r den Posten des 1. Kassenwarts auserkoren, um Nachfolger f├╝r den aus Alters- und Gesundheitsgr├╝nden ausscheidenden Kassenwart Friedrich Voss, zu werden. Nach einer Einarbeitungszeit als 2. Kassenwart, wurde Manfred Schwope 1977 zum 1. Kassenwart gew├Ąhlt. Dass diese Personalentscheidung von Erfolg gekr├Ânt war, wurde sp├Ątestens 2019 sichtbar, als Manfred Schwope nach 42 j├Ąhriger Vorstandsarbeit vom Posten des 1. Kassenwarts zur├╝cktrat, um als 2. Kassenwart nunmehr seinen Nachfolger einzuarbeiten. Harm Oldenburg wurde 1971 mit dem neu geschaffenen Amt des Pressewarts betraut. Unz├Ąhlige Berichte in der Lokalpresse und den Fachzeitschriften entstammten seiner Feder. Mit dem Jahresr├╝ckblick schaffte er ein j├Ąhrliches Werk, in dem alle Vereinsaktivit├Ąten und Ausstellungsergebnisse dokumentiert wurden. Dieser Jahresr├╝ckblick wurde st├Ąndig verfeinert und erlangte bundesweite Aufmerksamkeit. Alle, auf der Jahreshauptversammlung erscheinenden Vereinsmitglieder erhielten eine Ausgabe. Der Jahresr├╝ckblick wurde nach dem Tod von Harm Oldenburg 1999 eingestellt, da der Arbeitsaufwand derart hoch war, dass dieser nicht mehr geleistet werden konnte. 1971 wurde der NGZV Klecken 50 Jahre alt. Der Verein hatte 130 Mitglieder und die Jubil├Ąumsschau, verbunden mit der zweiten KV Schau in Klecken, fand wiederum in der Hittfelder Mehrzweckhalle statt. Obwohl der Oberkreisdirektor des Landkreises Harburg, Dr. Andreas Dehn, in seiner Er├Âffnungsansprache darauf hinwies, dass die Mehrzweckhalle aus Steuergeldern finanziert wurde und allen Vereinen offensteht, formierte sich schon damals Widerstand von Seiten der Hittfelder Schule und vom Hittfelder Sportverein, die sich durch die Nutzung als Ausstellungshalle f├╝r Gefl├╝gel in ihrem ├ťbungsbetrieb eingeschr├Ąnkt sahen. Trotz dieser Tendenzen, die durchaus vom Vorstand wahrgenommen wurden, entwickelte sich der Verein stetig weiter. Das H├Ąhnewettkr├Ąhen wurde zum Himmelfahrtstag aus der Taufe gehoben. Nach einigen Standortwechseln findet die Veranstaltung seit Jahrzehnten im beschaulichen Lindhorst zwischen Hittfeld und Klecken gelegen statt. Das H├Ąhnewettkr├Ąhen wird nunmehr gemeinsam vom NGZV Klecken und dem B├╝rgerverein Lindhorst ausgerichtet und hat einen festen Platz im Veranstaltungskalender. Berichtete anfangs die ├Ârtliche Presse ├╝ber das Ereignis so waren in der Folgezeit die gro├čen Hamburger Zeitungen, verschiedene Rundfunksender und auch das NDR Fernsehen bei der Veranstaltung mit Zuschauern im vierstelligen Bereich zu Gast. Weiterhin wurden Veranstaltungen wie das Klecker Dorffest, der D├Ąmmerschoppen oder das Teichfest vom NGZV Klecken aus der Taufe gehoben, die allen B├╝rgern ÔÇôegal ob Vereinsmitglied oder nicht- offenstanden. In dieser Zeit traten sehr viele passive Mitglieder in den NGZV Klecken ein, die den Verein ideell und finanziell unterst├╝tzten. Auch der Z├╝chterball im Februar wurde weiterentwickelt. Aus dem anf├Ąnglichen ÔÇÜGluckenballÔÇś in der kleinen Dorfkneipe entwickelte sich ein gesellschaftliches Ereignis, dass den Sch├╝tzenball, den S├Ąngerball oder die Sportler Maskerade in Klecken in den Schatten stellte. Da es in Klecken keine geeigneten R├Ąumlichkeiten mehr gab, die die immer gr├Â├čer werdende Gesellschaft aufnehmen konnte, richtete man erstmals 1976 den Z├╝chterball im nahen Nenndorf, im Hotel B├Âttcher aus. B├╝rger aus Klecken und Umgebung, die zur Gefl├╝gelausstellung einen Ehrenpreis stifteten, wurden im Februar neben den Honoratioren des Ortes und Vertreter andere Vereine zum Z├╝chterball eingeladen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie sich die Leute vor der Ausstellung bei uns zu Hause die T├╝rklinke in die Hand gaben, um ja rechtzeitig ihren Ehrenpreis abzugeben, damit sie auch zum n├Ąchsten Z├╝chterball eingeladen wurden. Den Gefl├╝gelausstellungen kamen diese zus├Ątzlichen Preise nat├╝rlich entgegen, so dass immer mehr ausw├Ąrtige Z├╝chter den Weg nach Klecken fanden. Einzig, die unbefriedigende Situation mit der Ausstellungshalle war das Haar in der Suppe. In Hittfeld stand das Gasthaus von Vereinsmitglied Prange nicht mehr zur Verf├╝gung, da hier mittlerweile das Spielcasino eingezogen war und auch in Klecken waren die Kapazit├Ąten eingeschr├Ąnkt, so dass man mehrmals auf einen zus├Ątzlichen Zeltaufbau angewiesen war. Die Jugendgruppe, als fester Bestandteil des Vereinslebens f├╝hrte eigenst├Ąndige Versammlungen durch und hatte im Jahr 1979 mit 33 Jungz├╝chtern den H├Âchststand in der 100 j├Ąhrigen Vereinsgeschichte. 1976 folgte vielleicht das wichtigste Ereignis f├╝r den NGZV Klecken. Der alte Klecker Schie├čstand entsprach nicht mehr den Anforderungen der Zeit und sollte ├╝berdacht werden. Die Verantwortlichen des NGZV nahmen Kontakt zum Sch├╝tzenverein Klecken auf und nach Verhandlungen stand fest, dass Sch├╝tzenverein und Gefl├╝gelverein eine neu Halle bauen, die weit besser als nur eine ├ťberdachung der Schie├čbahn war und neben den Sch├╝tzen auch dem Gefl├╝gelverein als Ausstellungshalle zur Verf├╝gung stehen sollte. Auf einem Erbpachtgrundst├╝ck des Gastwirts August Schmidt errichteten die beiden Verein mit vielen Eigenleistungen und finanzieller Unterst├╝tzung der Gemeinde dann die neue Schie├čsporthalle. Am ersten Novemberwochenende 1977 f├╝hrte der NGZV Klecken erstmalig eine Ausstellung als KV Schau und als Hermann Hagel Ged├Ąchtnisschau mit 1.290 K├Ąfignummern durch. In Klecken brach nun ein neues Zeitalter an, die leidige Suche nach einer geeigneten Ausstellungsm├Âglichkeit geh├Ârte der Vergangenheit an. Beide Vereine haben richtungsweisend gehandelt und in die Zukunft investiert, der Gastwirt, als Erbpachtgeber hatte das Schankrecht in der neuen Schie├čsporthalle. In den 1970er Jahren gab es ein weiteres Ereignis, ├╝ber das sich zu berichten lohnt. Der Klecker Dorfteich fristete ein ehr k├╝mmerliches Dasein als Kloake. Die Kommunalpolitiker wollten den Dorfteich sanieren und zu einem attraktiven Mittelpunkt f├╝r die Klecker Bev├Âlkerung machen. Zusammen mit dem NGZV Klecken wurde ein Konzept erstellt, wie dieses zu erreichen war. In den Folgejahren stellten die Kommunalpolitiker regelm├Ą├čig Gelder zur Verf├╝gung, die der Versch├Ânerung des Dorfteichs diente und der NGZV Klecken wertete diese Gelder durch umfangreiche handwerkliche Leistungen auf. Neben dem Besatz mit Enten wurde u.a. ein Bootssteg, eine gro├če Grillh├╝tte, Schauk├Ąsten, eine Insel in der Teichmitte oder ein h├Âlzernes Eingangsportal erstellt. Mit j├Ąhrlichen Teich- und Dorffesten feierte nun die Klecker Bev├Âlkerung und manch ein Mitglied trat in dieser Zeit dem NGZV Klecken bei. Nat├╝rlich wurden nicht alle Neumitglieder aktive Z├╝chter, die meisten waren passive Mitglieder, aber der ein oder andere aktive Z├╝chter entstammte auch dieser Zeit. In Verh├Ąltnis zur Kommunalpolitik ist es bis zum heutigen Tage gute Sitte, dass der NGZV Klecken gro├čz├╝gig von der Politik unterst├╝tzt wird. Andererseits gilt der Verein auch als verl├Ąsslicher Partner und hat gerade in der Jugendarbeit, mit seiner Jugendgruppe und den vielen Angeboten auf Veranstaltungen und Gefl├╝gelausstellungen, ├╝ber die vielen Jahre Kontinuit├Ąt bewiesen. Der NGZV Klecken bewegte sich in ruhigem Fahrwasser, bei den Vorstands├Ąmtern gab es kaum Fluktuation und 1979 hatte der Verein 186 Mitglieder.

Die 1980er Jahre ÔÇôKlecken wird auch f├╝r Sonderschauen interessant

Dieses Jahrzehnt kann getrost als das Jahrzehnt der Sonderschauen bezeichnet werden. Mit der Sch├╝tzenhalle und einem funktionierenden Vereinsumfeld hatte der NGZV Klecken die Voraussetzungen geschaffen, dass der ein oder andere Sonderverein nach Klecken schielte, um hier einmal eine Sonderschau oder Gruppensonderschau der Ausstellung anzugliedern. Aber alles der Reihe nach. Anfang des neuen Jahrzehnts reifte bei den Gefl├╝gelz├╝chtern und den Sch├╝tzen der Wunsch, an die Sch├╝tzenhalle ein einfaches K├Ąfiglager, einen kleinen Pistolenstand anzubauen und eine Sanierung der alten Toilettenanlage vorzunehmen. Zeichnungen wurden gefertigt und der Gemeinde vorgestellt. Die Gemeinde sprach sich allerdings gegen die Vereinsvorschl├Ąge aus. Hier war man der Ansicht, dass beide Vereine weit mehr leisten k├Ânnten, als diese kleine, eher provisorische L├Âsung. Ein massiver Anbau an die neue Sch├╝tzenhalle in Gr├Â├če von 12,88 x 50 Meter sollte es schon sein, damit beide Vereine optimale Bedingungen schaffen konnten. Neben dem gro├čen K├Ąfiglager f├╝r den Gefl├╝gelverein wurde noch ein Pistolenstand, eine Luftgewehrhalle f├╝r die Sch├╝tzen und eine komplett neue Sanit├Ąranlage geplant. Eigenleistungen der beiden Vereine, sowie Zusch├╝sse vom Landkreis, von der Gemeinde und vom Kreissportbund sicherten letztlich das Bauvorhaben mit einem Kostenvolumen von 160.000 DM ab. 1981 stand der Rohbau soweit, dass erstmals die Gefl├╝gelausstellung in der erweiterten Sch├╝tzenhalle stattfinden konnte. Bis heute stehen uns somit drei Hallen, die mit einander verbunden sind, zur Verf├╝gung. In der gro├čen Sch├╝tzenhalle sind in der Regel die Einzeltiere untergebracht, die Luftgewehrhalle, die entsprechend jedes Jahr in eine wald├Ąhnliche Landschaft verwandelt wird, ist dem Ziergefl├╝gel vorbehalten und im gr├Â├čten Teil des K├Ąfiglagers wird dann das Wassergefl├╝gel untergebracht. Der Luftgewehrstand dient, wie auch der Vorraum der Sch├╝tzenhalle der Gastronomie. Z├╝chterisch war es das Jahrzehnt der Taubenz├╝chter, die den gr├Â├čten Anteil der aktiven Vereinsmitglieder stellten. Die Tierzahlen schnellten in die H├Âhe, jedes Jahr hatte man K├Ąfignummern im vierstelligen Bereich. Das Rekordjahr in der 100 j├Ąhrigen Vereinsgeschichte wurde bei der 60 j├Ąhrigen Jubil├Ąumsschau 1981 mit 1797 K├Ąfignummern erreicht. Die Ziergefl├╝gelabteilung entwickelte sich Jahr f├╝r Jahr weiter und mauserte sich zum Vorzeigeobjekt im gesamten norddeutschen Raum. Erstmalig richteten die Sondervereine der Ramelsloher Z├╝chter und der N├╝rnberger und Fr├Ąnkischen Farbentauben Z├╝chter, Gruppe Nord 1981 eine Sonderschau in Klecken aus. Weitere Sondervereine, wie etwa die der Federf├╝ssigen Zwergh├╝hner (Nord), Englischen Gro├č- und Zwergkr├Âpfer (Nord) Modeneser Z├╝chter (Nord), Rebhuhnfarbige Italiener (Nord) oder Weisse Zwerg Wyandotten (Nord) folgten und so verging bis heute kaum eine Ausstellung, ohne Beteiligung eines Sondervereins. Die vielen Veranstaltungen, die der NGZV federf├╝hrend durchf├╝hrte, wie Dorffest, Teichfest oder H├Ąhnewettkr├Ąhen erreichten langsam ihren Zenit. Vermehrt setzten erste Veranstalter, wie beispielsweise Museen auf Werbeveranstaltungen, wie Land- und Bauernm├Ąrkte, Ernte- oder Apfelfeste und langsam kamen von diesen Institutionen Anfrage, ob der NGZV Klecken sich nicht auch einmal mit Tieren beteiligen k├Ânne. Ende des Jahrzehnts waren 235 Personen Mitglied im NGZV Klecken.

Die 1990er Jahre ÔÇôfreundschaftliche Beziehungen nach Haldensleben

Die Tierqualit├Ąt auf den Klecker Ausstellungen konnte, auch durch die Sonderschauen, stetig verbessert werden. Kreisverbandsschauen fanden seit den 1980er Jahren nun alle paar Jahre in Klecken statt. An der Sch├╝tzenhalle fanden kleinere Bauma├čnahmen, vorwiegend Verbesserungen, statt. Der umfangreiche Material- und K├Ąfigbestand wurde von den Materialverwaltern in einem erstklassigen Zustand gehalten. Vorbei waren die Zeiten, als das K├Ąfigmaterial noch aufw├Ąndig zu den Ausstellungslokalen transportiert werden musste. Der Z├╝chterball im Februar wurde stetig weiterentwickelt. Bereits seit 1988 bestanden Kontakte zum Rassegefl├╝gelzuchtverein aus Haldensleben, in der N├Ąhe von Magdeburg, also noch vor der offiziellen Grenz├Âffnung. Am 9. Juni 1990 machten sich dann erstmals 2 Kleinbusse mit 31 Vereinsmitgliedern von Klecken auf den Weg nach Haldensleben, um den dortigen Zuchtfreunden einen Besuch abzustatten. Der erste zweit├Ągige Gegenbesuch der Haldenslebener Z├╝chter erfolgte am 25. und 26. August. In dieser Zeit entstanden viele Z├╝chterfreundschaften, die ein Leben lang hielten. Noch heute besuchen einige Mitglieder die gegenseitigen Veranstaltungen ÔÇônicht mehr so intensiv wie zu Anfang- zumal die meisten Akteure der damaligen Zeit nicht mehr unter uns sind. 1996 konnte der Verein sein 75 j├Ąhriges Vereinsjubil├Ąum feiern, der Verein hatte 254 Mitglieder und fuhr in einem ruhigen Fahrwasser. 1998 konnte der NGZV Klecken mit Werner Emme und Ulrich Schw├Âll gleich zwei Deutsche Meister stellen. Zahlreiche Preisrichter fanden auch Dank der Sonderschauen den Weg nach Klecken. Die meisten Eins├Ątze verzeichneten Heinz Sch├╝tt aus Gr├╝nendeich und Walter Dr├Âge aus Hamburg, die jeweils 36 mal im Einsatz waren, vor Kurt Ebeling, Hamburg und Karl ÔÇô Heinz B├╝sen aus Itzehoe, die 33 Bewertungsauftr├Ąge erhielten. Ende des Jahrtausends gab es, wie in den vorangegangenen Jahren auch, wiederum eine Reihe von Zuchtfreunden, die uns verlassen haben und so gro├če L├╝cken in den Verein gerissen haben. Zu nennen sind hier insbesondere Harm Oldenburg, der als Jugendlicher dem Verein beigetreten war und sein Leben lang unerm├╝dlich f├╝r den Verein gearbeitet hat, das Multitalent Karl Kenning sowie der Ehrenvorsitzende Walter Wietrek, der ma├čgeblich an der Entwicklung des NGZV Klecken nach dem Krieg beteiligt war. Auf der Walter Wietrek Ged├Ąchtnisschau 1999 konnten dann auch mit 1442 Nummern zahlenm├Ą├čig noch einmal ein ├╝berragendes Ergebnis eingefahren werden. In den Folgejahren wurde nur 2006 (1000 K├Ąfignummern) und 2011 (1022 K├Ąfignummern) vierstellige Ergebnisse erreicht. Zum einen nahm die Zahl der aktiven Aussteller immer mehr ab, wobei die Taubenz├╝chter hiervon ├╝berproportional stark betroffen waren. Wo fr├╝her lange Taubenreihen von Moderassen standen fand man nunmehr immer h├Ąufiger gro├če H├╝hner, aber auch Wassergefl├╝gel wieder. Der Verein begann die Ausstellungen aufzulockern, weg von monotonen K├Ąfigreihen und so nahm andererseits die Zahl der St├Ąmme und Volieren auf den Klecker Ausstellungen st├Ąndig zu.

Die 2000er Jahre, alles verl├Ąuft in ruhigen Bahnen

Das neue Jahrzehnt war gepr├Ągt von gro├čer Kontinuit├Ąt. Die Inhaber der Vorstands├Ąmter wurden ausschlie├člich durch Wiederwahl best├Ątigt. Erstmals in der Vereinsgeschichte fand eine zweit├Ągige Ausfahrt statt. Ziel war die Gr├╝ne Woche in Berlin. Auch die ND Impfung wurde nunmehr vereinsseitig organisiert. Wo im Jahr 2000 noch 3 Impfungen pro Jahr stattfanden, impfen wir nunmehr alle sechs Wochen. Die EDV hielt mehr und mehr Einzug und der Ausstellungskatalog wurde ab 2000 mit dem elektronischen Ausstellungsprogramm erstellt. Die Jahrtausendschau in N├╝rnberg ist vielen sicherlich noch in Erinnerung. Auch Aussteller vom NGZV Klecken fanden den Weg dorthin. Beherrschende Themen aus z├╝chterischer Sicht waren in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends das Problem der ├ťbertypisierung und die unterstellte Qualzucht. Wenn der NGZV Klecken mitgliedertechnisch bislang nur eine Richtung kannte, so gab es im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends einen Aderlass, den man so nicht kannte. Viele Mitglieder, die in den 1960er und 1970er Jahren in den Verein eingetreten sind, verstarben nun langsam, die Mitgliederzahl sank von 222 Mitglieder (1.1.2000) auf 184 Mitglieder (31.12.2009). Und es sollte noch einmal sieben Jahre dauern, bis die Mitgliederzahl von 200 wieder ├╝berschritten wurde. Auch die Tieranzahl auf den Ausstellungen war r├╝ckl├Ąufig. In den meisten Jahren hatte man K├Ąfignummern im hohen dreistelligen Bereich. Mit einer erstklassigen Ausschm├╝ckung, einreihigem Aufbau, breiten G├Ąngen und einer richtungsweisenden Ziergefl├╝gelabteilung, konnte die Qualit├Ąt der Schau aber weiter gesteigert werden, so dass niemand den Tierzahlen im vierstelligen Bereich nachtrauerte. Der Z├╝chterball im Februar, Dorf- und Teichfest wurden zwar immer noch gefeiert, diese Veranstaltungen hatten aber langsam ihren Zenit ├╝berschritten. Ganz anders dagegen das H├Ąhnewettkr├Ąhen in Lindhorst. Durch die intensive mediale Berichterstattung war diese Veranstaltung in aller Munde und regelm├Ą├čig von Besuchern im vierstelligen Bereich besucht. Eine andere Veranstaltung, die regelm├Ą├čig seit 1977 in Klecken durchgef├╝hrt wird, ist noch erw├Ąhnenswert. Das Skatturnier der Klecker Vereine. Der Sieger dieses Skatturniers ist dann auch Ausrichter im n├Ąchsten Jahr. Nachdem mehrere Male der anvisierte zweite Platz von den Gefl├╝gelz├╝chtern erreicht wurde, ging es 2002 daneben und der NGZV Klecken gewann erstmals das Skatturnier. Verbunden mit dem Sieg war dann die Ausrichtung 2003. Das Skatturnier fand im ├ťbrigen bis zum Ausbruch der Pandemie jedes Jahr statt. Die Formate in der Vereinsau├čendarstellungen ├Ąnderten sich zunehmend. Der NGZV Klecken war von nun an auf Veranstaltungen mit gro├čem Besucherinteresse pr├Ąsent und warb mit Volieren f├╝r die Rassegefl├╝gelzucht. Zu nennen sind hier Veranstaltungen, wie etwa das Erntefest am Freilichtmuseum Kiekeberg, direkt an der Hamburger Stadtgrenze, das Erntefest auf dem Museumsbauernhof Wennerstorf oder auch die Teilnahme an der Veranstaltung ÔÇÜTag des offenen HofesÔÇś, von NDR Radio Niedersachsen, der Landjugend und dem Landfrauenverband Niedersachsen initiiert. Besonders an den ersten beiden Veranstaltungen haben die Klecker Gefl├╝gelz├╝chter ├╝ber Jahre teilgenommen und somit erstklassige Werbung f├╝r den Verein und die gesamte Rassegefl├╝gelzucht betrieben. Aber auch an die ganz Kleinen wurde gedacht. So bauten Mitglieder des NGZV Klecken einen transportablen H├╝hnerstall, der saisonweise bei umliegenden Kinderg├Ąrten, besetzt mit Zwergh├╝hnern, zum Einsatz kam. Diese Form der ├ľffentlichkeitswerbung kam dann wiederum der eigenen Vereinsschau zu Gute. Zwar pendelten sich die Ausstellungsnummern im hohen dreistelligen Bereich ein und erreichten quantit├Ątsm├Ą├čig nicht mehr die Zahlen wie vor 10 oder 20 Jahren, der Besucherandrang, gerade junge Familien mit Kindern, sorgten letztlich auch daf├╝r, dass die Ausstellungen auch finanziell zur Stabilisierung der Vereinsfinanzen beitrugen. Dieses war notwendig, da nat├╝rlich auch ein gewisser Erhaltungsaufwand an der Sch├╝tzenhalle geleistet werden musste. Sondervereine nutzen weiterhin die M├Âglichkeit, hier ihre Sonderschauen anzugliedern und auch der Kreisverband L├╝neburger Heide griff gern auf das Angebot zur├╝ck, das der Vorsitzende J├╝rgen Niemeyer dem KV Vorstand gab, die j├Ąhrlichen KV Schau auszurichten, sofern keine Bewerbung eines anderen KV Vereins vorliegt.

2010 bis 2020, der Verein geht mit der Zeit

Die zahlreichen Veranstaltungen, wie Z├╝chterball, Skatturnier, H├Ąhnewettkr├Ąhen, D├Ąmmerschoppen oder die Teilnahme an Herbst- und Erntem├Ąrkten bereicherte das Vereinsleben und war eine gute Abwechslung zu den monatlich stattfindenden Versammlungen, bei denen es in erster Linie um z├╝chterische Belange ging. Der technische Fortschritt machte auch vor den Klecker Gefl├╝gelz├╝chtern nicht halt und so entstand eine sehenswerte Homepage, die unter der Adresse www.ngzv-klecken.de erreichbar ist. Weiterhin entstanden mehrere WhattsApp Gruppen, bei denen sich Vereinsmitglieder au├čerhalb der Versammlungen ├╝ber Rassegefl├╝gelthemen austauschen. Mehrmals war der Landesverband Hannoverscher Rassegefl├╝gelz├╝chter in Klecken zu Gast und richtete hier die j├Ąhrliche Delegiertentagung aus, wie beispielsweise 2011. Und auch das Fernsehen war bei der Klecker Gefl├╝gelausstellung zu gegen. Nachdem der NGZV Klecken bereits 1981 und 2009 im Rahmen der Radiosendung NDR Plattenkiste ├╝ber den Verein und seine Aufgaben und Ziele berichtete, drehte der NDR auf der Gefl├╝gelausstellung 2012 einen Film unter dem Titel ÔÇÜTitelkampf im H├╝hnerstallÔÇś, der am 19. November 2012 in der Nordreportage ausgestrahlt wurde. Im Fernsehen war zu sehen, wie der Z├╝chter bei sich zu Hause die Tiere schaufertigt macht, die Einlieferung der Tiere in der Ausstellungshalle und die Bewertung durch die Preisrichter. Was f├╝r uns Z├╝chter selbstverst├Ąndlich ist, war f├╝r die meisten Menschen v├Âllig fremd. Zweit├Ągige Bustouren zur Schau nach Leipzig fanden 2006 und 2012 zusammen mit der Jugendgruppe statt, wobei der Bus schon kurz nach Bekanntgabe ausgebucht war. Die altgedienten Z├╝chter, die nach Kriegsende ma├čgeblich am Aufschwung beteiligt waren, waren mehrheitlich nicht mehr unter uns. Neue Vereinsmitglieder dr├Ąngten nach und 2017 konnte die Marke von 200 Vereinsmitgliedern wieder ├╝bersprungen werden. Wenn auch eine hohe Fluktuation bei den Vereinsmitgliedern herrschte, die man fr├╝her in dieser Form nicht kannte, so konnte die Mitgliederzahl bis heute auf 285 Vereinsmitglieder gesteigert werden. Die Mitglieder kommen l├Ąngst nicht nur aus Klecken und Umgebung, sondern aus dem gesamten Landkreis Harburg, aus den Landkreisen Stade, L├╝neburg, Rotenburg, dem Heidekreis und der nahen Hansestadt Hamburg. Der Verein wird heute von vielen Mitglieder als Dienstleister gesehen, der bei Fragen zur Gefl├╝gelzucht gern in Anspruch genommen wird. Neben einer hohen Anzahl von Passivmitgliedern, die den Verein finanziell und ideell unterst├╝tzen, nimmt insbesondere die Zahl der H├╝hnerhalter st├Ąndig zu. Zur├╝ck zu f├╝hren ist diese Entwicklung auch auf die neuen Formate der Au├čendarstellung. 2016 und 2019 veranstaltete der NGZV Klecken jeweils einen Tag des Federviehs. Auf dem Au├čengel├Ąnde am ÔÇ×Olen F├ÂsterhuusÔÇť in Klecken (2016) bzw. auf der Wiese ÔÇ×KassenÔÇÖs KielÔÇť in Eckel pr├Ąsentierte sich der NGZV Klecken einen ganzen Tag lang mit diversen Volieren, Futtermittelstand, Tierarzt, Eierpr├Ąsentation und stand den Besuchern f├╝r alle Fragen rund um die Gefl├╝gelzucht zur Verf├╝gung. Flankiert wurde die Veranstaltung von einem Imker, dem Hegering oder dem kreiseigenen Fledermausbeauftragten, die zur Abwechslung beitrugen. Bedingt durch gutes Wetter waren beide Veranstaltungen volle Erfolge. 2018 wurde dann f├╝r die Neumitglieder ein H├╝hnerworkshop bei unserem Zuchtwart f├╝r H├╝hner und Zwergh├╝hner durchgef├╝hrt, wo Neueinsteigern tiefergreifende Kenntnisse in der Gefl├╝gelzucht vermittelt wurde. Aber auch das Gymnasium am Kattenberge aus Buchholz/Nordheide wandte sich an den NGZV Klecken. Die Schule startete ein H├╝hnerprojekt, das hervorragend angenommen wurde und deutschlandweit Beachtung fand. Der NGZV Klecken beriet hierbei die Schule besorgte einen Zuchtstamm der Rasse Ramelsloher und begr├╝ndete eine Kooperation mit der Schule. Neben der Beratung durch den NGZV Klecken, stellten die Sch├╝ler ihre Tiere und Ergebnisse auf den Klecker Ortsschauen und den weiteren Veranstaltungen des Vereins der ├ľffentlichkeit vor. Das Coronajahr 2020 brachte dann, wie fast ├╝berall, einschneidende Ver├Ąnderungen im Vereinsleben. Die beliebten Veranstaltungen, wie etwa das H├Ąhnewettkr├Ąhen, aber auch die Vereinsschau 2020 fiel der Pandemie zum Opfer. Mit gewisser Sorge blickte der Vorstand nun ins Jubil├Ąumsjahr.

2021, das Jubil├Ąumsjahr

Schon 2019 hat unser Verein damit begonnen, dieses Jubil├Ąumsjahr zu planen und es gab viele tolle Ideen. Manches wurde verworfen aber ziemlich schnell gab es aber dann doch einen Plan, wie das Jahr gestaltet werden sollte. Allen Verantwortlichen war klar, dass es auf jeden Fall eine Vereinschronik geben sollte. Im M├Ąrz sollte dann das Jubil├Ąumsjahr mit der Ausrichtung der Delegiertentagung des Landesverbandes Hannoverscher Rassegefl├╝gelz├╝chter (ca. 250 Teilnehmer) beginnen, danach sollte im April eine offizielle Jubil├Ąumsfeier folgen sowie im Sommer die Ausrichtung der Landesverbands-Schulungstagung. Kr├Ânenden Abschluss sollte dann unsere allj├Ąhrliche Vereinsschau Anfang November bilden, mit einem besonderen Jubil├Ąumsprogramm. So war der Stand Anfang 2020. Dass sich Dinge rasant und einschneidend ver├Ąndern k├Ânnen, haben wir alle dann sp├Ątestens im M├Ąrz 2020 erfahren. Unsere anf├Ąngliche Einsch├Ątzung, noch Gl├╝ck zu haben und 2021 sicherlich alles wieder normal laufen w├╝rde, hatte sich bald zerschlagen. Unsere Vereinschronik ist fertig -und so viel darf verraten werden, sie ist zu einem umfassenden und f├╝r viele sicher auch spannend zu lesenden Werk geworden, das zeigt, wie viel Enthusiasmus, Engagement, Gemeinschaftsgeist und ganz besonders nat├╝rlich Freude an der Rassegefl├╝gelzucht dazu geh├Âren, um einen Verein so lange am Leben zu erhalten und die Kraft zu geben, immer weiter zu machen. Nicht immer nur im gleichen Schritt und in gleicher Richtung, sondern auch mit der Bereitschaft, neue Wege zu gehen. Dies ist ├╝ber die Jahre und Jahrzehnte immer wieder gelungen und allein deshalb war es zumindest schon mal f├╝r die Verfasser der Vereinschronik eine spannende und interessante Aufgabe, an dieser R├╝ckschau arbeiten zu d├╝rfen. Gl├╝cklicherweise standen uns fast alle Protokolle, Kassenb├╝cher und Ausstellungskataloge zur Verf├╝gung, so dass wir hier aus dem Vollen sch├Âpfen konnten. Umso mehr w├╝nschen wir uns, dass unsere Geschichte nicht nur f├╝r die ÔÇ×InsiderÔÇť des Vereins Spannendes zu bieten hat, sondern auch f├╝r die vielen anderen Vereinsmitglieder und ganz besonders auch f├╝r die Menschen, die zwar nicht dem Verein angeh├Âren, sich diesem aber nahe f├╝hlen oder sich ganz einfach nur f├╝r geschichtliche Entwicklungen interessieren, die ja gerade im d├Ârflichen Bereich ├╝ber viele Zeiten hinweg nicht ganz unwesentlich durch das Vereinsleben und dem Miteinander der Vereine mitbestimmt wurde. Mit der Vereinschronik hat es also sehr gut geklappt. Neben der 100 j├Ąhrigen Geschichte des Vereins widmet sich die Chronik in separaten Abschnitten auch dem Leben auf dem Dorfe und der Bedeutung der Gefl├╝gelhaltung im Gr├╝ndungsjahr 1921, der Jugendgruppe des NGZV Klecken, die 1928 gegr├╝ndet wurde und bis heute ein wichtiger Bestandteil des Vereinslebens ist, die z├╝chterischen Erfolge Klecker Z├╝chter auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene, den Personen, die den NGZV ├╝ber Jahre hinweg pr├Ągten und die Entwicklung der Gefl├╝gelrassen, insbesondere die, die in Klecken gez├╝chtet wurden. Die ├╝beraus lesenswerte 265 Seiten starke Vereinschronik in gebundener Buchform kann f├╝r 20 ÔéČ inkl. Versandkosten bei unserem 2. Vorsitzenden Marco Rother, Tel. 04105 ÔÇô7104 bezogen werden.

Worauf wir aber nicht verzichten wollten, ist unser immer noch vorhandener Wunsch, unser Jubil├Ąum angemessen feiern zu d├╝rfen. Wir haben also den Kompromiss geschlossen, die Jubil├Ąumsveranstaltung in den Sommer 2022 zu legen. Letztlich geht es hier ja nur um eine Zahl, der Jubil├Ąumsgedanke tr├Ągt aber weiter und es geht nicht nur darum zur├╝ckzuschauen, sondern auch in die Zukunft zu blicken und das als Anlass zu nehmen mit den vielen Mitgliedern, Freunden und Freundinnen und F├Ârderern und F├Ârderinnen des Vereins zusammenzukommen.

Die Jubil├Ąumsschau am ersten Novemberwochenende konnte auch durchgef├╝hrt werden, vom Format allerdings nicht so, wie urspr├╝nglich angedacht. Die Pandemiediskussion ├╝ber 3 G bzw. 2 G sollte durch die einsetzende Vogelgrippe, von denen auch Teile des Landkreises Harburg, unmittelbar vor der Schau betroffen waren, schon fast zur Nebensache werden. Letztendlich waren wir alle froh, dass ├╝berhaupt eine Ausstellung stattfinden konnte und es bis zum Schauabschluss am Sonntag, den 7.11.2021 zu keinen Zwischenf├Ąllen gekommen war. Aufgrund der ├Ąu├čerst kritischen Rahmenbedingungen hat der Verein im Vorfeld beschlossen, kaum Au├čenwerbung zu machen, so dass unsere Jubil├Ąumsschau weitgehend von der Bev├Âlkerung unbemerkt, eine reine Schau f├╝r die Z├╝chter war. Durch ein deutliches Abspecken der Er├Âffnungsfeierlichkeiten und dem Entfall des beliebten Z├╝chterabend, am Samstagabend, konnte der Verein dem Anspruch einer Jubil├Ąumsschau, so wie wir es uns vorstellen, nicht gerecht werden, wir wollen dieses aber in 2022 geb├╝hrend nachholen. Die Ausstellung als solche konnte aber als ├Ąu├čerst gelungen bezeichnet werden. Neben der Kreisverbandsschau des Kreisverbands L├╝neburger Heide, fanden in diesem Jahr auch die Gruppensonderschauen der N├╝rnberger- und Fr├Ąnkischen Farbentauben und der Gimpeltauben, jeweils der Gruppe Nord, in Klecken statt, so dass 786 K├Ąfignummern mit rund 950 Tieren pr├Ąsentiert wurden. Neben der schon traditionell starken Ziergefl├╝gelabteilung in der naturnah gestalteten Ziergefl├╝gelhalle, waren insgesamt auch 23 Volieren und St├Ąmme an Rassegefl├╝gel zu bewundern. Besonders die beiden Sondervereine waren begeistert von der Klecker Schau. 12 Preisrichter aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Sachsen Anhalt, Nordrhein Westfalen und aus Belgien haben die Tiere bewertet.

Folgende Arten und Rassen wurden 2021 in Klecken ausgestellt:

Ziergefl├╝gel und V├Âgel: Rebhuhn, Chinesisches Bambushuhn, Kalifornische Schopfwachtel, Rothalsgans, Kanadagans, Hawaiigans, Gelbe Pfeifgans, Mandarinente, Brautente, Rotschulterente, Singsittich, Vielfarbensittich, Farbkanarien (in 3 Farben), Fichtenkreuzschn├Ąbel, Dompfaff, Stieglitz, Erlenzeisig, Birkenzeisig.

Gro├č- und Wassergefl├╝gel: Pommerng├Ąnse, Deutsche Legeg├Ąnse, Celler G├Ąnse, Russische G├Ąnse, Lippeg├Ąnse, Steinbacher Kampfg├Ąnse (in 2 Farbenschl├Ągen), Fr├Ąnkische Landg├Ąnse, Warzenenten, Landenten mit Haube.

Gro├če H├╝hner: Yokohama, Sumatra, Kraienk├Âppe (in 3 Farbenschl├Ągen), Araucana, Orloff, Australorps, Amrocks, New Hampshire, Sussex (in 2 Farbenschl├Ągen), Mechelner, Marans (in 2 Farbenschl├Ągen), Sundheimer, Rhodel├Ąnder, Altsteirer, Seidenh├╝hner mit Bart, Redcaps, Vorwerkh├╝hner, Andalusier, Amerikanische Leghorn, Appenzeller Barth├╝hner, Th├╝ringer Barth├╝hner (in 2 Farbenschl├Ągen),

Zwergh├╝hner: Chabos (in 10 Farbenschl├Ągen), Antwerpener Bartzwerge (in 3 Farbenschl├Ągen), Bassetten, Holl├Ąndische Zwergh├╝hner ( in 8 Farbenschl├Ągen), Deutsche Zwergh├╝hner, Javanesische Zwergh├╝hner, Sebright, Zwerg Asil (in 2 Farbenschl├Ągen), Deutsche Zwerg Langschan, Zwerg Barnefelder, Zwerg Plymouth Rocks (in 3 Farbenschl├Ągen), Deutsche Zwerg Wyandotten ( in 5 Farbenschl├Ągen), Indische Zwerg K├Ąmpfer (in 3 Farbenschl├Ągen), Zwerg Welsumer, Zwerg New Hampshire, Zwerg Holl├Ąnder Haubenh├╝hner, Zwerg Eulenbart ( in 5 Farbenchl├Ągen), Zwerg Brabanter ( in 3 Farbenschl├Ągen), Japanische Legewachteln (in 3 Farbenschl├Ągen),

Tauben: Strasser ( in 3 Farbenschl├Ągen), M├Ąhrische Strasser ( in 2 Farbenschl├Ągen), Cauchois, Luchstauben ( in 2 Farbenschl├Ągen), Libanontauben, Show Racer, Kingtauben ( in 6 Farbenschl├Ągen), Arabische Trommeltauben ( in 2 Farbenschl├Ągen), Orientalische Roller, Portugiesische T├╝mmler, Gimpeltauben ( in 18 Farbenschl├Ągen), Fr├Ąnkische Feldtauben, Fr├Ąnkische Herzschecken ( in 3 Farbenschl├Ągen), N├╝rnberger Schwalben, Fr├Ąnkische Samtschildtauben ( in 9 Farbenschl├Ągen).

Auch wenn wir uns unser Jubil├Ąumsjahr etwas anders vorgestellt hatten und zur Zeit alles etwas schwierig und umst├Ąndlich ist, so k├Ânnen wir insgesamt doch sehr zufrieden sein. Dank vieler guter Entscheidungen in der Vergangenheit und einer offenen Vereinsarbeit kann der NGZV Klecken sich nicht ganz ohne Stolz als starker Verein nicht nur in Bezug auf seine Mitgliederzahl pr├Ąsentieren. Trotz allem m├╝ssen auch wir registrieren, dass die Zahl der ÔÇ×wirklichenÔÇť Z├╝chter*innen und Aussteller*innen immer weniger wird, sich aber gleichzeitig immer mehr Menschen unserem Verein zuwenden, die sich einfach nur in liebevoller Form mit ihren H├╝hner besch├Ąftigen m├Âchten verbunden mit der Freude, frisch gelegte Eier aus dem eigenen Stall genie├čen zu d├╝rfen. Wir sehen gerade auch darin eine Best├Ątigung, dass es sich gelohnt hat, die Rassegefl├╝gelzucht zu f├Ârdern und am Leben zu erhalten, auch wenn manche Zeiten schwierig waren und unser Hobby in manchen Phasen auch schon einer gewissen Geringsch├Ątzung unterlag. Das hat sich, wie wir es empfinden, deutlich ge├Ąndert und wir freuen uns darauf, die Zukunft mit vielen uns freundschaftlich verbundenen Menschen wie auch unseren Vereinsmitgliedern zu gestalten.

Der NGZV Klecken und Umgebung ist im Internet unter www.NGZV-Klecken.de erreichbar.

Die Vereinschronik 100 Jahre NGZV Klecken in gebundener Buchform kann f├╝r 20 ÔéČ inkl. Versandkosten bei unserem 2. Vorsitzenden Marco Rother, Tel. 04105 ÔÇô7104 bezogen werden.

Volker Niemeyer

- Pressewart -